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2010-08-11
„Alles ist sehr gut angenommen worden“
Jugendhäuser Wittekindstraße und Casa Blanca sind zufrieden
Die Jugendhäuser im Stadtgebiet haben in den Ferien mit einem attraktiven Angebot gelockt. Zum Ende der Ferien feierten zwei Häuser ein Fest.
Von Jenny Hagedorn und Bettina Pflaum
Delmenhorst. Konzentriert steht der 13-jährige Sedat am Jakkolo-Brett und platziert seinen Wurf. Seine Freunde Samir (14) und Zardazht (13) schauen gespannt zu. Werden sie seine 16 Punkte überbieten können? Selenay (10) sitzt ein paar Schritte weiter auf dem Schminkstuhl, Juanita von der Bremer Ideenbörse malt eine kunstvoll verzierte, glitzernde Blumenranke auf ihre Wange. Jasmins (11) Gesicht ziert schon ein pinkfarbener Schmetterling. Auf dem Sportplatz im Hintergrund spielt rund ein Dutzend Jungen lautstark Fußball, davor spielen Kinder mit fantasievollen Luftballon-Hüten: Das Sommerfest im Jugendhaus Wittekindstraße hat den Kindern gestern großen Spaß gemacht. Auch Jugendhausleiter Dieter Damm war mit dem Fest vollauf zufrieden: „Wir haben hier rund 90 Kinder, so viele kamen auch jeden Tag in den Ferien zu unseren Aktionen. Alles wurde prima angenommen, alle Angebote waren ausgebucht“, erzählte er. Es seien in den Ferien mehr Kinder gekommen als üblich. „Ich denke, das liegt daran, dass das Delfina geschlossen ist und unsere Stamm-Kinder nicht mehr verreisen“, erklärt der Leiter.
Auch im Jugendhaus Casa Blanca wurde zum Sommerferienende noch einmal richtig gefeiert. Zum großen Ferienabschlussfest sind nicht nur die Kinder gekommen, auch ihre Eltern haben von dem gesunden Büfett, das die Jungen und Mädchen selber vorbereiteten, probiert. Obstspieße, Brot und der einmalige „Casa“-Kuchen schmeckten allen gut. Außerdem zeigten die Kinder ihr Können auf dem Einrad, bei einer Stand-Up-Comedy und einer Tanzvorführung. Annette Logemann, Erzieherin und Hausleitung des Casa Blanca, zog eine durchweg positive Bilanz des Sommerferienprogramms: „Alles ist sehr gut angenommen worden. Es waren auch viele externe Kinder da, die ansonsten nicht so regelmäßig hierher kommen.“
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