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| Riesmeier und sein scheuer Marderhund. FOTO: Gerd Bckenköhler |
Weiße Marderhunde scheuen die Öffentlichkeit
Neuerwerbung im Wildpark Ostrittrum
Ostrittrum (gb). Beigegraue Marderhunde gibt es in vielen Zoos, weiße sind sehr selten. ,,Und deshalb freuen wir uns besonders, dass wir jetzt zwei weiße Exemplare haben", sagt Thomas Riesmeier vom Freizeit- und Wildpark Ostrittrum. ,,Vor einer Woche haben wir sie aus einem Tierpark in Eisenach zu uns geholt."
Der Marderhund oder Enok ähnelt in seiner Gestalt einer Mischform aus Marder und Hund oder eher noch Kleinbär und Hund. Nach vielen Jahren der Diskussion gilt er heute unzweifelhaft als Mitglied der Hundefamilie.
Die beiden Marderhunde in Ostrittrum sind bislang kaum zu sehen. ,,Die sind nach der Wegnahme von den Eltern noch sehr scheu", begründet Riesmeier. ,,Vor allem das zweijährige Weibchen versteckt sich immer unter dem Holzhaufen, den wir in dem Gehege aufgebaut haben."
Schon lange wollten Riesmeiers, die den Freizeit- und Wildpark betreiben, den Besuchern auf dem 18 Hektar großen Gelände Marderhunde zeigen. ,,Wir haben eine Anzeige in einer Fachzeitschrift aufgegeben und freuen uns, dass wir zwei weiße gefunden haben."


