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| Astrid Fuchs inmitten ihrer Schüler: ein Bild, das künftig so mancher vermissen wird. FOTO: frank hethey |
,,Als Lehrerin nie eine Einzelkämpferin"
Astrid Fuchs im Ruhestand
Ganderkesee (fh). Nach mehr als 40 Jahren beendet die Lehrerin Astrid Fuchs zum 31. Januar ihre berufliche Laufbahn an der Grundschule Lange Straße. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ist sie gestern von ihren Schülern sowie jetzigen und ehemaligen Wegbegleitern verabschiedet worden, darunter ihr Nachbar Adolf Meyer (76) als Gründungsvater der Förderschule. ,,Diese Schule ist Frau Fuchs", sagte Schulleiterin Rita Wieneke und betonte, die Saat ihres beruflichen Lebens sei aufgegangen.
Im Laufe ihres Lehrerdaseins hat Astrid Fuchs laut Wieneke ,,fast alles unterrichtet". Und nicht nur das, sie war auch an der konzeptionellen Gestaltung des Schulunterrichts führend beteiligt. ,,Frau Fuchs hat die Gabe, Visionen zu entwickeln und ihre Realisierung tatkräftig anzugehen", lobte Wieneke. Als langjährige Beratungslehrerin setzte sich Astrid Fuchs für die Integration der aramäischen Mitbürger ein, baute ein Netzwerk für Kinder mit Entwicklungsverzögerung auf und legte den Grundstein für die Kooperationsvereinbarung zwischen Schulen und Kindergärten.
Astrid Fuchs versicherte, sie sei nie eine Einzelkämpferin gewesen, vielmehr habe sie sich immer nur als Teil eines Teams verstanden. Im Ruhestand will sie sich auch weiterhin zum Wohl der Ganderkeseer sozial engagieren. Maßgeblichen Anteil an der Gestaltung der Verabschiedung hatten der Schulchor und die Klasse 2c, die Höhepunkte aus dem Religionsunterricht in Gedichtform vortrug.


