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Hansa Rostock stellt Rydlewicz frei

Rotlichtaffäre Profi-Fußballer in den Stadthafen geworfen

Rostock – Fußballspieler René Rydlewicz vom Bundesligisten FC Hansa Rostock ist ein erstes prominentes Opfer im Rostocker Rotlichtskandal. Rydlewicz ist von dem vor einer Woche inhaftierten Litauer Arthur Bree erpresst worden.

Bree soll von Rydlewicz 20 000 Euro für ein brisantes Video gefordert haben. Es soll den Spieler zeigen, wie er sich mit der Schwester von Bree und einer befreundeten Anwältin beim Sex vergnügt. Beide Frauen sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Berichten zufolge schlugen Unbekannte den Fußballer zusammen und warfen ihn im Stadthafen ins Wasser. Damit sollte der Spieler offenbar eingeschüchtert werden, da­mit dieser nicht zur Polizei geht. Rydlewicz (Foto) hat sich zu dem Sachverhalt noch nicht geäußert.

Auch der FC Hansa ließ die Darstellungen unkommentiert, stellte Rydlewicz jedoch am Freitag bis auf weiteres frei. „René soll vor den Bundesligaspielen in Dortmund am 1. Mai 2004 und in Köln am 15. Mai 2004 erst gegen 6 Uhr morgens wieder im Mannschaftshotel gewesen sein. Da er sich uns gegenüber in einem heute stattgefundenen Gespräch zu diesen Vorwürfen nicht äußern wollte, wird er bis auf weiteres von der Arbeitsleistung beim FC Hansa freigestellt”, sagte Hansas Vorstandsvorsitzender Manfred Wimmer.

 
 
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