Ein Angebot der NOZ

Kinderbuch-Tipp Marie Curie und die radioaktiven Strahlen

Von dpa | 16.10.2022, 09:00 Uhr

Vor mehr als 100 Jahren entwickelte die Forscherin Marie Curie eine Idee zur Behandlung der Krankheit Krebs: mit bestimmten Strahlen, die man nicht sehen kann. Nun wird sie in einem neuen Kinderbuch vorgestellt: „Marie Curie - eine Frau verändert die Welt“.

Marie Curie wurde im Jahr 1867 in Warschau im heutigen Land Polen geboren. Sie war eine außergewöhnlich kluge Frau. Und sie gilt als eine der größten Wissenschaftlerinnen der Welt.

Ein neugieriges Mädchen

Es wird erzählt, dass sie bereits als vierjähriges Kind alles verstehen wollte. Ihr Vater, der Lehrer war, fütterte seine jüngste Tochter und ihre vier Geschwister geradezu mit Wissen. Er schärfte ihnen ein: „Ihr könnt alles verlieren. Nur was ihr im Kopf habt, kann euch nichts und niemand nehmen!“

Die Entdeckung radioaktiver Strahlen

In ihrer Heimat durften Frauen zu der Zeit nicht studieren. Also ging Marie Curie nach Paris in Frankreich. Dort machte sie wichtige Entdeckungen. Zum Beispiel fand sie Polonium und Radium. Diese chemischen Elemente zerfallen und senden dabei radioaktive Strahlen aus.

Diese Strahlen sieht oder spürt man nicht. Menschen haben sie sich aber zunutze gemacht. So können sie zum Beispiel bei der Behandlung von Krebs helfen.

Marie Curie bekommt zweimal den Nobelpreis

Marie Curie war die erste Frau, die den Nobelpreis erhielt - und das gleich zweimal, nämlich für Physik und Chemie.

Die Autorin Christine Schulz-Reiss versteht es in dem Buch über Marie Curie, die herausragende Forscherin lebendig werden zu lassen. Großartige Bilder von Regina Kehn gibt's außerdem dazu.

Das Buch „Marie Curie - eine Frau verändert die Welt“ ist geeignet für alle Kinder ab acht Jahren. Wirf hier einen kleinen Blick ins Buch.

Noch keine Kommentare