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Kinotipp Lotta geht auf Klassenfahrt

Von Léa Décombe | 17.08.2022, 07:17 Uhr

In dem neuen Kinofilm „Mein Lotta-Leben – Alles Tschaka mit Alpaka“ geht es um Freundschaften, Rätsel und um Tiere. Die elfjährige KiWi-Reporterin Léa hat sich den Film angeschaut und empfiehlt ihn weiter.

In dem Film „Mein Lotta-Leben – Alles Tschaka mit Alpaka“ geht es um ein Mädchen namens Lotta Petermann. Sie ist Mitglied der Bande „Wilde Kaninchen“ und freut sich riesig auf ihre erste, große Klassenfahrt. Blöd nur, dass ausgerechnet ihr Vater als Begleitperson mitkommt.

Zudem ist Lotta genervt, weil der neue französische Mitschüler Rémi sie anhimmelt. Eigentlich will sie auf keinen Fall, dass er Mitglied ihrer Bande wird. Ob sich das im Laufe des Films ändert, verrate ich nicht. Nur so viel: Es geht um Freundschaft und darum, wie wichtig Zusammenhalt ist – auch innerhalb von einer Klasse.

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Er ist nämlich sowohl lustig als auch spannend. Es gibt einige Szenen, die wirklich aufregend und auch ziemlich gruselig sind. Angst hatte ich zwar nie, aber es gibt ein paar rätselhafte Vorfälle und Lotta und ihre Freunde sind öfters mal nachts mit Taschenlampen unterwegs.

Lotta ist nicht verliebt

Lustig war, dass Rémi in Lotta verliebt ist, aber Lotta nicht in ihn. Außerdem habe ich viel über Frau Kackert, die Lehrerin von Lotta, lachen müssen. Die ist total streng und kann sich manchmal nicht so richtig durchsetzen. Obendrein sieht sie witzig aus. Die Darsteller, die sie und Rémi gespielt haben, fand ich am besten.

Vor dem Film kannte ich Lotta schon. Ich hatte den ersten Filmteil schon gesehen und auch alle Bücher von „Mein Lotta-Leben“ gelesen. Die sind super, denn da sind richtig viele coole Zeichnungen drin. Im Film gibt es zwar auch ab und zu gezeichnete Einblendungen – zum Beispiel ein kleines Männchen, das sich ans Gehirn tockt. Aber im Film fand ich das eher unpassend. Trotzdem würde ich den Film weiterempfehlen. Er ist sehr gelungen.

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