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Eingewanderte Spinne aus Südeuropa Nicht so gruselig wie ihr Name: Die Nosferatu-Spinne

Von dpa | 11.09.2022, 14:39 Uhr | Update am 12.09.2022

Mit ihren acht Beinen und der Musterung auf ihrem Rücken sieht die Spinne vielleicht gruselig aus. Auch ihr Name jagt manchen Leuten Angst ein. Denn es ist der Name einer gruseligen Sagengestalt. Doch fürchten müssen wir uns vor der Nosferatu-Spinne nicht.

Eingewanderte Spinne

In vielen Gegenden von Deutschland haben Menschen zuletzt häufiger diese Spinne entdeckt. Bislang war sie ihnen unbekannt. Die Nosferatu-Spinne wird etwa vier Zentimeter groß und kommt eigentlich in Südeuropa vor. Doch anscheinend fühlt sie sich inzwischen auch bei uns wohl.

Jagdspinnen stürzen sich auf ihre Beute

Die eingewanderte Spinne zählt zur Familie der Kräuseljagdspinnen. Jagdspinnen bauen keine Netze, um darin Insekten zu fangen. Stattdessen stürzen sie sich aus einem Versteck auf ihre Beute. Dabei setzen die Spinnen Gift ein, um ihre Beute zu betäuben.

Für Menschen ist das Gift in der Regel nicht gefährlich. Mit der bloßen Hand fangen sollte man die Nosferatu-Spinne aber trotzdem nicht.

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