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Waldzerstörung und Klimawandel Viele Tiere ziehen von den Bäumen auf den Boden

Von dpa | 11.10.2022, 11:32 Uhr | Update am 11.10.2022

Mache Tiere leben im Wasser, andere verbringen viel Zeit in Höhlen, wieder andere im Wald. Primaten wie Affen und Lemuren leben vorwiegend auf Bäumen. Doch das könnte sich für manche Arten bald ändern, hat eine neue Studie herausgefunden.

Fachleute haben nämlich beobachtet, dass manche Tiere viel mehr Zeit am Boden verbringen als früher. Warum machen sie das? „Es ist denkbar, dass mehr Zeit auf dem Boden einige Primaten vor den Auswirkungen der Waldzerstörung und des Klimawandels schützt“, sagt ein Experte.

Zum Beispiel führt die Erwärmung der Erde dazu, dass einige Bäume weniger Blätter bekommen. Daher ist es für die Tiere am Boden kühler als in der Baumkrone.

Doch nicht alle Arten können sich so anpassen. Etwa weil es am Boden zu gefährlich ist, weil dort Feinde lauern. Oder die Primaten finden dort nicht das richtige Futter.

Da sich das Klima sehr schnell ändert, könnten es einige Arten nicht rechtzeitig schaffen, sich anzupassen, befürchten die Fachleute. Sie fordern: Damit sie nicht aussterben, müssen sich die Menschen schnell Lösungen überlegen.

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