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Vermeintlicher Voyeur Zahnbürste stört Liebesakt in Bremen

Von Eyke Swarovsky | 09.03.2020, 11:15 Uhr

Die Angst vor einem vermeintlichen Voyeur hat am Wochenende den Liebesakt eines Pärchens in der Bremer Innenstadt beendet. Die Polizei konnte den Fall schnell aufklären.

Wie die Polizei am Montag berichtet, hatten ein 29-jähriger Bremer und seine Partnerin in der Nacht auf Samstag Geschlechtsverkehr in ihrer Wohnung in der Bremer Innenstadt. Während des Aktes bemerkte das Paar im gegenüberliegenden Haus einen Mann, der einen rot leuchtenden und in unregelmäßigen Abständen blinkenden Gegenstand in der Hand hielt.

Zahnbürste statt Kamera

Das Paar befürchtete daraufhin, dass der Unbekannte sie filmte oder fotografierte, zog die Gardinen zu und informierte die Polizei. Die Beamten klingelten bei dem vermeintlichen Voyeur, der den Verdacht mit einer simplen Erklärung aufklären konnte: Der 31-Jährige hatte zum "Tatzeitpunkt" seine Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste geputzt und dabei am Fenster gestanden. Die Zahnbürste war mit der Funktion ausgestattet, rot aufzuleuchten, wenn der Benutzer zu stark aufdrückt.

Dem Anrufer und seiner Partnerin wurde die Zahnbürste als Beweis gezeigt, worauf die Beteiligten laut Polizei "in lautes Gelächter verfielen".