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Bis zu 10.000 Euro Geldbuße Mann bedroht Polizisten in Bremen mit Spielzeugrevolver

Von Stefanie Jürgensen | 04.02.2020, 13:32 Uhr

Ein 40-jähriger Mann hat zwei Polizisten am Montag in Bremen mit einem Revolver bedroht. Wie sich jedoch herausstellte, war es nur eine Spielzeugwaffe.

Die Besatzung eines Streifenwagens war gegen 15 Uhr in der Schleswiger Straße in Bremen-Walle unterwegs, als der 40-jährige Mann ihnen auf einem Fahrrad entgegenkam. Als er auf der Höhe des Streifenwagens war, zog er einen Revolver und zielte damit auf die Polizisten. Die Einsatzkräfte handelten besonnen und erkannten schnell, dass es keine echte Waffe war. Sie wendeten den Streifenwagen und stellten den Mann zur Rede, wie die Polizei mitteilt.

Bis zu 10.000 Euro Geldbuße

In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut daraufhin, das laut Waffengesetz das Tragen von sogenannten Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit verboten ist. Damit sind Waffen gemeint, die täuschend echt aussehen, es aber nicht sind. Ein Verstoß dagegen ist eine Ordnungswidrigkeit und kann eine Geldbuße von bis zu 10.000 Euro zur Folge haben. Neben dem Bußgeld muss man auch damit rechnen, dass die Kosten für den Polizeieinsatz in Rechnung gestellt werden. Für die meisten Menschen sind Waffenattrappen kaum von echten zu unterscheiden. Die Folgen sind aufwändige Polizeieinsätze, häufig mit Spezialeinsatzkräften.