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Tests durchgeführt Werder spricht sich gegen Nutzung von "Kalter Pyrotechnik" aus

Von dpa | 05.07.2019, 19:06 Uhr

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer und Fußball-Bundesligist Werder Bremen haben sich nach einer eigens durchgeführten Testreihe gegen eine Freigabe der sogenannten «Kalten Pyrotechnik» in Fußballstadien ausgesprochen.

Diese in Dänemark entwickelte Technik wird in Fankreisen als Alternative zu den in Stadien verbotenen Bengalos diskutiert.

Eine Versuchsreihe der Feuerwehr Bremen habe nach Angaben des SV Werder jedoch ergeben, "dass auch von der sogenannten ,Kalten Pyrotechnik' Gefahren ausgehen". So soll auch diese Flamme "zum raschen Entzünden von Kleidung und Haaren" sowie zu einer Freisetzung giftiger Gase führen können, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung des Vereins.

„Wir wollen die Diskussion an dieser Stelle aber nicht beenden.“
Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald

Werder hatte die Bremer Innenbehörde um eine Stellungnahme und eine Testreihe zu diesem Thema gebeten. «Wir wollen die Diskussion an dieser Stelle aber nicht beenden und möchten unter anderem den dänischen Konstrukteur dieser Fackeln, Tommy Cordsen, nach Bremen einladen», sagte Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald.