Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Gefährlicher Trendsport 14-Jähriger stürzt bei Parkour-Laufen in Bremerhaven ins Hafenbecken

Von Manuela Kanies und PM | 04.01.2019, 12:14 Uhr

Ein 14-Jähriger ist in Bremerhaven ins Hafenbecken gefallen, nachdem er beim Parkour-Laufen über ein Geländer gestürzt war.

Ein gefährlicher Stunt: Ein 14-Jähriger stürzte am Mittwochnachmittag beim Parkour-Laufen in Höhe des U-Bootes "Wilhelm Bauer" über ein Geländer der Brücke am Alten Hafen/Columbusstraße zunächst auf einen Betonvorsprung und fiel anschließend in das Hafenbecken.Dabei wurde der Schüler, der laut Mitteilung der Polizei keine Schutzausrüstung trug, erheblich verletzt.

Schüler rechtzeitig gerettet

Freunde halfen ihm aus dem Wasser, die Polizei schützte ihn vor der Kälte mit einer Decke. Mit einem Bergetuch der Feuerwehr wurde der 14-Jährige kurz darauf die Uferböschung hinauf an Land gebracht und ins Krankenhaus gefahren. Er erlitt bei dem Sturz laut Polizei diverse Prellungen und Hautabschürfungen.

Beim Parkour-Laufen, auch Freerunning genannt, überwinden die Läufer in städtischer Umgebung, aber auch in der Natur, Hindernisse wie Geländer, Treppen, Dächer, Brücken und Wände mithilfe von Sprüngen, Rollen oder Handständen. Die Trendsportart, die bei Jugendlichen beliebt ist, ist äußerst gefährlich, da der Läufer keine Hilfsmittel zur Überwindung der Hindernisse nutzt und nicht gesichert ist.