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Schaden von 100.000 Euro Mitarbeiter für Sabotage in Bremer Unibad verantwortlich

Von Jan Eric Fiedler | 16.01.2019, 14:19 Uhr

Nach einem Fall von Sabotage war das Unibad in Bremen im November für mehrere Tage geschlossen. Jetzt ist der Täter ermittelt: Ein Mitarbeiter hatte den Technikraum absichtlich geflutet.

Die Polizei Bremen konnte den Fall laut Mitteilung in der vergangenen Woche aufklären und einen 22 Jahre alten Mann als Verursacher ermitteln.

Große Wassermenge in Untergeschoss geflossen

Der Mitarbeiter des Bades gab in einer Vernehmung zu, im Technikraum mehrere Absperrschieber geöffnet zu haben, um damit eine große Wassermenge aus dem 50-Meter-Schwimmerbecken ablaufen zu lassen. Das Wasser überflutete den gesamten Technikraum und die Filteranlagen im Untergeschoß. Der Schaden soll mehr als 100.000 Euro betragen haben.

Überlaufpumpen außer Betrieb gesetzt

Der 22-Jährige gestand laut Polizei, vor dem Öffnen der Absperrschieber die Überlaufpumpen durch Beschädigen der Schaufelräder außer Betrieb gesetzt zu haben, um ein automatisches Abpumpen des ausgelaufenen Wassers zu verhindern. Des Weiteren zerstörte er die Schließzylinder an den Eingangstüren, um der Feuerwehr den Zugang zum Technikraum zu erschweren und deren Abpumpmaßnahmen zu verzögern.

Mitarbeiter bestreitet weitere Tat

Am 22. Oktober kam es zu einem ähnlichen Vorfall, bei dem ebenfalls eine Überflutung des betroffenen Kellerraums herbeigeführt worden war. Diese Tat bestritt der Bremer, die weiteren Ermittlungen hierzu