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29-Jähriger in Bremen verletzt Messerstecherei in der Waterfront: Gesuchter stellt sich

Von Jan Eric Fiedler und Christian Lang | 21.05.2017, 11:41 Uhr

Nach einer Messerstecherei ist am Samstagabend gegen 19.40 Uhr das Einkaufszentrum Waterfront in Bremen geräumt worden. Im Internet verbreiteten sich Gerüchte über einen Amoklauf. Einer der Gesuchten hat sich mittlerweile gestellt.

Laut Polizeibericht kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Besuchern. Dabei erlitt ein 29 Jahre alter Mann eine Stichverletzung. „Nach den bisherigen Ermittlungen handelt es sich bei den beiden Männern um Bekannte. Worüber sie in Streit gerieten, ist bislang noch nicht geklärt“, teilt die Polizei mit.

Im Verlauf der lautstarken Streitigkeiten soll ein Tatverdächtiger mit einem Messer auf sein Opfer eingestochen haben. Die Polizei fahndete anschließend nach drei Verdächtigen. Einer der Gesuchten hat sich am Montag gestellt, berichtet die „Kreiszeitung“.

Das 29-jährige Opfer vor Ort notärztlich versorgt und in eine Klinik gebracht.

Polizei geht gegen Amok-Gerüchte vor

Nach der Tat wurde das Einkaufszentrum geräumt und von der Polizei abgesperrt. Im Internet verbreiteten sich schnell Gerüchte, dass es sich um einem Amoklauf gehandelt haben soll. Die Polizei Bremen versuchte unter anderem über Facebook, die Gerüchte zu stoppen: „Bitte unterlassen Sie das Verbreiten von Gerüchten. Es handelt sich nach derzeitigen Erkenntnissen NICHT (!!!) um eine Amoktat oder ähnliches. Durch derartige Gerüchte verbreiten Sie Angst und Schrecken. Panikmache ist das Letzte was unsere Ermittlungen aktuell voranbringt“, schrieb die Polizei auf Facebook.