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Kurioser Einsatz in Bremen Ausgebüxter Jungbulle Hansi hält Polizei in Atem

Von Kai Hasse | 06.01.2019, 12:07 Uhr

Ein neun Monate alter Jungbulle hat am Samstag, 5. Januar, die Polizei in Bremen beschäftigt. Er war beim Verladen in Oslebshausen ausgebüxt und lief durch die Straßen. Fast musste deshalb auch eine Autobahn gesperrt werden.

In Bremen-Oslebshausen hat am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr ein Jungbulle die Polizei in Atem gehalten. Das Tier war beim Ausladen aus einem Transporter seinen Besitzern ausgerissen. Sein darauffolgender Spaziergang begann in der Straße „Am Groden“, führte quer durch Oslebshausen und endete schließlich im „Bauerndobben.“

Straßenabschnitte kurzfristig gesperrt

Das Tier, das auf den Namen Hansi hört, stand laut Polizei unter erheblichem Stress und war dadurch latent aggressiv. Beamte der Polizei Bremen waren schnell vor Ort und stellten sicher, dass keine Personen verletzt oder Sachen beschädigt werden. Dazu wurden kurzfristig immer wieder Straßenabschnitte gesperrt. Sogar die Sperrung der nahegelegenen Autobahn 27 stand kurz bevor: Der Jungbulle drohte nämlich kurzzeitig, in Richtung des Autobahnzubringers zu laufen.

Mit Betäubungsgewehr narkotisiert

Bevor es dazu kam, gelang es jedoch den Einsatzkräften, den stämmigen Bullen in der Straße „Bauerndobben“ aufzuhalten. Der Vierbeiner wurde mit einem Betäubungsgewehres betäubt und wieder auf seinen Transporter verladen. Dabei erhielten die Eigentümer tatkräftige Unterstützung durch die eingesetzten Beamten. Durch Hansis Spaziergang ist niemand verletzt worden und auch der Jungbulle hat den aufregenden Tag unverletzt überstanden.