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„Pokémon-Go“-Tour in Bremen Auf der Jagd nach virtuellen Monstern

Von Martin Kolbe | 29.07.2016, 20:30 Uhr

Der Hype nimmt auch in Bremen nicht ab. In der Hansestadt treffen sich jetzt tausende Fans zur gemeinschaftlichen Monsterjagd.

„Pokémon-Go“-Spieler sind Abenteurer zwischen zwei Welten. Sie laufen durch die Gegend und sehen über die Kamera ihres Smartphones die richtige Welt und dazu virtuelle Monster zum Jagen. Mit richtig vielen Leuten macht „Pokémon Go“ spielen einfach mehr Spaß, dachte sich Sebastian Clören aus Ganderkesee.

Darum organisiert er eine große „Pokémon-Go“-Tour am Sonnabend am Osterdeich. Los geht es um 14  Uhr am Café Ambiente. Entlang der Weser werden am Nachmittag insgesamt fünf Lockmodule freigeschaltet. An den Lockmodul-Punkten, wirklichen Orten im Spielgebiet, werden dann die virtuellen Monster auftauchen, natürlich nur auf den Smartphone-Bildschirmen der Spielteilnehmer. Das passiert um 14.30, 15, 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr.

Veranstaltung wegen zu großer Nachfrage verschoben

„Jeder sieht die gleichen Monster. Man kann den anderen aber nichts wegschnappen“, sagt Clören.Alle Lockmodul-Punkte sollen mit einem Ballon gekennzeichnet und so gut auf der Wiese zu finden sein. Es gilt: Je später die Zeit, desto weiter entfernt sich der Lockmodul-Punkt vom Treffpunkt in Richtung der Wilhelm-Kaisen-Brücke. Der letzte Lockmodul-Punkt (17.30 Uhr) befindet sich schon nahe Am Wall. Die Veranstaltung läuft bis um 18 Uhr.

Ursprünglich war das Event für vergangenen Sonnabend angekündigt, um von der Polizeipräsenz der Badeinselregatta und der so gewährleisteten Sicherheit zu profitieren. Nach Gesprächen zwischen Veranstalter und Feuerwehr einigte man sich kurzfristig auf den neuen Termin, da zu große Personengruppen bei den Veranstaltungen aufeinanderzugelaufen wären, so Chören. Aufgrund einer gefährlichen Auseinandersetzung bei einer „Pokémon-Go“-Session im Vegesacker Stadtgarten wird auch die Polizei aufpassen. „Wir wären sonst nur mit unseren Ordnern gekommen“, sagt Clören.

Über 1500 Zusagen

Voll wird es auf jeden Fall. Auf der Facebook-Seite des Events haben bereits über 1 500 Personen ihre Teilnahme zugesagt. Mehr als 3 000 Menschen sind zudem an der Veranstaltung interessiert. Wer mitspielen will, muss das Spiel auf dem Smartphone installiert haben.