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Polizei stellt viele Verkehrsverstöße fest Mehr Straftaten auf Bremer Freimarkt registriert

Von Frederik Grabbe | 04.11.2018, 19:15 Uhr

Sexuelle Belästigungen und eine angespannte Parksituation haben die Bremer Polizei dieses Jahr beim Freimarkt gefordert. Dennoch sind die Beamten insgesamt zufrieden. „Das Sicherheitskonzept hat gegriffen.“

Im Vergleich zu den Vorjahren sei die Zahl der Straftaten leicht angestiegen. Dies erklärt die Polizei mit der Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, den Großzeltbetreibern, dem Sicherheitsdienst und dem Rettungsdienst. So kamen Straftaten von Besuchern ans Licht, die sonst „im Dunkelfeld versunken wären“, schreiben die Beamten. Sie nennen Diebstähle, Prügeleien, Jugendschutzkontrollen und vermisste Kinder gewissermaßen als ihr Standardprogramm. Dieses Jahr jedoch registrierte die Polizei aber mehrere sexuelle Belästigungen am zweiten Wochenende und ermittelt derzeit im Umfeld des Freimarktes. „Alle Täter konnten schnell gefasst werden, weil die Taten sofort an die privaten Sicherheitsdienste oder die Polizei gemeldet wurden“, heißt es in der Mitteilung. Die Ermittlungen dauern noch an.

50 Fahrzeuge abgeschleppt

Besonders am ersten Wochenende wurden viele Parkverstöße registriert: Autos von Marktbesuchern waren „teilweise kreuz und quer abgestellt und blockierten wichtige Rettungswege“, so die Polizei. Die aktuellen Baustellen hätten ebenso zur angespannten Verkehrssituation beigetragen. 2300 Verkehrsverstöße registrierten die Beamten, rund 50 Fahrzeuge ließen sie abschleppen.

Häufiger Waffen gefunden

Zudem fand die Polizei häufiger Waffen – Messer oder Schlagstöcke – sowie Drogen bei den Freimarktbesuchern. Auch dies lag an Durchsuchungen des Sicherheitsdienstes. Größere Schlägereien oder Gewaltexzesse blieben in diesem Jahr aus.