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Risiken zu hoch Spaßregatta und Ladies-Run nach Unwetterwarnungen abgesagt

05.07.2015, 21:33 Uhr

Unwetterwarnungen haben am Wochenende für die Absage von gleich zwei beliebten Veranstaltungen gesorgt. Sowohl die Haake-Beck-Badeinselregatta als auch der Deutsche Post Ladies Run wurden kurzfristig abgeblasen.

Während die Teilnehmer-Teams der Badeinselregatta am Samstag bei erdrückender Hitze in die Weser sprangen und ihre Gummiinseln erklommen, verdunkelte sich in Richtung Überseestadt der Himmel – und kurz vor dem Start sagte der Veranstalter die Regatta dann doch noch ab. Die Risiken seien zu hoch gewesen. Die Teilnehmer sollen aber im nächsten Jahr wieder an den Start dürfen.

Beim Ladies Run hatte sich eine Rekordzahl an Teilnehmerinnen angemeldet: 1391 Frauen wollten am Sonntag die fünf und zehn Kilometer langen Strecken durch die Innenstadt absolvieren. Nachdem der Deutsche Wetterdienst vor extremem Starkregen und großkörnigem Hagel gewarnt hatte, habe man den Lauf kurzfristig absagen müssen. „Sicherheit geht selbstverständlich vor“, teilte Veranstalter Adrian Natusch am Sonntag mit. Auch hier bekommen die Teilnehmerinnen einen Freistart für 2016. Immerhin konnte der Badeinsellauf, der zeitlich vor der Regatta angesetzt war, noch stattfinden. Über 100 verbundene Badeinseln, die die Weserufer miteinander verbanden, mussten die Starter aufrecht hinweglaufen. Für jede überwundene Badeinsel gab es einen Liter Haake-Beck-Bier. Der Bremer Christian Hartmann legte als erster Starter die Messlatte mit zwölf überwundenen Inseln gleich hoch; Platz eins ging an die Bremerin Jana Hall: Sie schaffte 50 Badeinseln.