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Überseestadt mit neuer Attraktion Hafenrummel bietet Volksfest im Stil der 50er

23.06.2015, 22:38 Uhr

Die Macher des Schwarzlichthofs wollen mit ihrem neuen Freizeitprojekt Hafenrummel für noch mehr Unterhaltung in der Überseestadt sorgen. Die Eröffnung ist für den 1. Oktober geplant.

Die Bremer Überseestadt gehört zu den größten Stadtentwicklungsgebieten in ganz Europa. Kaum ein Monat vergeht, dass dort nicht ein großes Bauvorhaben abgeschlossen wird, ein neues Restaurant eröffnet oder eine innovative Idee an den Start geht. Auch der Freizeitfaktor in diesem Areal gewinnt zunehmend an Bedeutung. Neben dem GOP-Varieté-Theater und der Indoor-Minigolf-Anlage Schwarzlichthof soll am 1. Oktober eine neue Attraktion eröffnen, die ebenfalls von den Machern des Schwarzlichthofs ins Leben gerufen wird und die den Namen Hafenrummel tragen soll.

„Beim Hafenrummel handelt es sich um eine Art Volksfest-Platz im Stile der 50er-Jahre, und genau wie unser anderes Projekt wird dieses wieder in einer Halle angesiedelt“, erklärt Pressesprecherin Michelle Schloßmann. Wie sie weiter verrät, ist dieses Konzept in Deutschland bislang einmalig. „Jedenfalls haben wir trotz intensiver Recherchen im Internet noch nichts Vergleichbares gefunden.“ Im Keller der alten Staplerhalle im Speicher XI wird derzeit an einem Wettkampfparcours mit insgesamt zwölf Stationen gearbeitet.

„Ähnlich dem bekannten Kamelrennen wollen wir dort beispielsweise ein Stauerrennen aufbauen. Gefragt sein werden Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Glück.“ Nach dem Eintritt sollen die Besucher zu Beginn einen Laufzettel erhalten, auf dem sie ihre Punkte eintragen. Gespielt wird gegeneinander – entweder paarweise oder in Gruppen. Wer am Ende die meisten Punkte hat, hat gewonnen.

Wie Schloßmann berichtet, wird sehr viel Wert auf ein ansprechendes und authentisches Ambiente gelegt. „Wir plündern dafür so manchen alten Fundus, lassen aber auch Dinge möglichst detailgetreu von unserem Partner der Blauen Karawane herstellen“, so die Pressesprecherin. Die Blaue Karawane ist laut Schloßmann ein in Bremen ansässiger und gemeinnütziger Verein, der Menschen mit psychischen Erkrankungen die Gelegenheit gibt, handwerklich tätig zu werden und so etwas Sinnvolles zu tun.

Zielgruppe des Hafenrummels sollen alle Altersgruppen sein. „Wir wollen ein Angebot für Familien, Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsenen-Gruppen bieten. Im Prinzip sprechen wir jeden an, der gerne auf ein Volksfest geht.“

An den Wettkampfparcours schließt sich eine Gastronomie an, die den Namen Speicherstuuv tragen wird. „Dort wird es Snacks geben, die ebenfalls für einen Rummel typisch sind.“

Hinter dem Team um den Hafenrummel und den Schwarzlichthof stehen die beiden Geschäftsführer Claudia Geerken und Ulrich Möllmann, die auch die kreativen Köpfe hinter den Vocalartisten sind, einem Bremer Musikrevue-Projekt.