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US-Zeitung ehrt Straße in Bremen Schnoor gehört zu den „coolsten Straßen der Welt“

Von Jan Eric Fiedler, Jan Eric Fiedler | 11.07.2018, 17:41 Uhr

Was haben der Caminito in Buenos Aires, die Haji Lane in Singapur und die Wale Street in Kapstadt und die Straße „Schnoor“ im gleichnamigen Bremer Viertel gemeinsam? Sie gehören für die Zeitung New York Post zu den coolsten Straßen der Welt.

Nicht der Champs-Élysées in Paris oder La Rambla in Barcelona, sondern der Schnoor in Bremen: Die New York Post, immerhin eine der zehn größten Tageszeitungen der USA, zählt in ihrer Online-Ausgabe die coolsten Straßen der Welt auf. Es sind nicht die bekanntesten Namen, aber die Straßen würden die Herzen der Besucher erobern, meint die Zeitung.

Einzige europäische Straße

Vor allem Geheimtipps hat die Redaktion zusammengetragen. Der Española Way in Miami besticht zum Beispiel durch sein Kulturprogramm. Die Straße „Sannenzaka“ in Kyoto dagegen ist vor allem für seine Architektur und die Teehäuser eine Reise wert. Eine doppelte Ehre ist es für Bremen sicherlich, dass der kleine mittelalterliche Weg die einzige europäische Straße ist, die es in die Liste der neun coolsten Straßen geschafft hat.

Schmuck, Kunsthandwerk, Galerien

Laut New York Post spricht der Schnoor mit seinen Häusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert vor allem Geschichtsfreunde an. Man könne gut Schmuck oder Kunsthandwerk kaufen, in Galerien stöbern oder sich einfach die alten Gassen genießen.