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Kommentar Fahrradstraßen in Delmenhorst: Ausbau kann Unfälle verhindern

Meinung – Sascha Sebastian Rühl | 29.07.2019, 08:28 Uhr

Der Radverkehr nimmt zu auf Delmenhorsts Straßen. Ein gut ausgebautes Radwegenetz ist wichtig, um mehr Unfälle in Zukunft zu vermeiden, findet dk-Redakteur Sascha Sebastian Rühl.

Delmenhorst, gelegen zwischen den Fahrradstädten Oldenburg und Bremen, könnte sich an diesen ein Beispiel nehmen. Noch ist es hier verlockender, das Auto zu nutzen und so in die Innenstadt zu kommen oder das Kind zur Schule zu bringen. Noch ist es für viele abschreckend, einen schlecht ausgebauten Radweg zu nutzen, der an manchen Stellen aufgrund unübersichtlicher Führung für Verwirrung sorgt. Gereibe zwischen Auto- und Radfahrern, wie kürzlich am Burggrafendamm bemängelt, zeigt, dass es Sinn macht, den Radverkehr abseits der Hauptstraßen durch die Stadt zu führen anstatt auf ihnen oder neben ihnen. Denn so wird Radlern auch mehr Sicherheit geboten.

Fahrradstraßen ausbauen

Dem Ausbau der Fahrradstraßen sollte deswegen von der Verwaltung eine höhere Priorität zugestanden werden. Denn der aktuelle Trend, öfter das Auto stehen zu lassen und stattdessen das E-Bike für längere Strecken zur Arbeit oder für Ausflüge zu nutzen, führt schon jetzt zu einer Erhöhung der Unfallzahlen im Stadtgebiet. Darauf muss reagiert werden.