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Polizei warnt vor Anrufen Delmenhorster verliert mehrere tausend Euro an Telefonbetrüger

Von Jan Eric Fiedler | 30.12.2019, 15:48 Uhr

In den vergangenen Tagen sind der Delmenhorster Polizei wieder vermehrt Anrufe von falschen Polizeibeamten gemeldet. Leider hatten die Täter dabei in einem Fall Erfolg und konnten einen älteren Herrn zur Herausgabe von mehreren tausend Euro bringen.

Ihm wurde laut Polizei suggeriert, dass seine Ersparnisse bei seiner Bank nicht mehr sicher seien und man diese für ihn verwahren wolle. Die Polizei rät zur Vorsicht und bittet um Sensibilisierung älterer Mitmenschen. "Die Masche ist dabei immer die gleiche", berichtet die Polizei: "Am Telefon versuchen die falschen Polizeibeamten, ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, Geld- und Wertgegenstände im Haus oder an anderen Orten an einen Unbekannten zu übergeben, der sich ebenfalls als Polizist ausgibt."

Dabei behaupten die Betrüger beispielsweise, dass Geld-oder Wertgegenstände bei den Opfern oder auf den Konten nicht mehr sicher seien oder auf Spuren untersucht werden müssten. Oftmals wird auch von Einbrecherbanden berichtet, die festgenommen und bei denen Hinweise auf bevorstehende Einbrüche bei den Angerufenen gefunden wurden. Dabei nutzen die Täter oftmals eine spezielle Technik, die auf dem Display des angerufenen Telefons die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt.

Tipps der Polizei:

  • Die Polizei ruft niemals unter der Telefonnummer 110 an.
  • Die Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertsachen.
  • Beenden Sie beim geringsten Zweifel das Gespräch und suchen
    Kontakt zur richtigen Polizei. Dabei sollte die Telefonnummer der zuständigen Behörde selber herausgesucht werden.
  • Verwandte oder Bekannte kontaktieren
  • Am Telefon sollten niemals Angaben zu finanziellen Verhältnissen
    gemacht werden.
  • Niemals Geld an unbekannte Personen übergeben oder an vermeintlich sicheren Orten deponieren.