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Rückblick auf 2018 Delmenhorster Feuerwehr rückt 914 Mal aus

Von Sascha Sebastian Rühl | 12.04.2019, 22:57 Uhr

2018 waren 914 Feuerwehreinsätze in Delmenhorst zu verzeichnen, davon 150 unter Beteiligung der Freiwilligen Feuerwehr. Das hat Feuerwehr-Chef Thomas Stalinski jetzt bei der diesjährigen Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Delmenhorst (KFV) berichtet.

Die Einsätze im Rettungsdienst haben laut Thomas Stalinski, Leiter der Delmenhorster Feuerwehr, weiter zugenommen und mit der Marke von 16.039 einen neuen Spitzenwert erreicht. Daher muss ein vierter Rettungswagen mit entsprechendem Personal in Betrieb genommen werden. Die Bombenentschärfung im Mai 2018 sei ein besonderer Einsatz gewesen und durch das gute Zusammenwirken aller eingesetzten Kräfte habe alles sehr gut geklappt.

Mitgliederzahlen steigen

Einen positiven Trend konnte Verbandsvorsitzender Dieter Speckels aufzeigen: Bei allen Feuerwehren ist im vergangenen Jahr ein Zuwachs von insgesamt 22 Mitgliedern zu verzeichnen, sodass insgesamt 342 aktive Feuerwehrleute im Stadtgebiet tätig sind. Auch der Ort der Verbandsversammlung, das neue Feuerwehrhaus in Hasbergen, wurde gelobt, wo nun endlich ein entsprechend großes Gelände für die Kreisausbildung zur Verfügung stehe. „Um die Einsatzbereitschaft im Stadtgebiet weiter sicher zu stellen, muss jetzt auch für die Ortsfeuerwehr Süd eine notwendige Lösung gefunden werden. Das Feuerwehrhaus wurde damals gegen den Vorschlag der Feuerwehr so errichtet, dass die drei Einstellplätze heute nicht mehr ausreichen“, betonte Speckels.

Karsten Wichmann ist neuer Vorsitzender

Er stellte nach sieben Jahren sein Amt zur Verfügung. Zum neuen Verbandsvorsitzenden wurde Karsten Wichmann gewählt. Speckels erhielt das Ehrenzeichen des Oldenburgischen Feuerwehrverbands in Gold. Sven Meißner eine Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbands, Jens Heinemann und Ulf Masemann bekamen das Feuerwehrehrenzeichen für 40-jährige Dienste. Hajo Frommberger bekam eine Plakette als Partner der Feuerwehr. Zum neuen Kassenprüfer wurde Andreas Rebant von der OF-Süd gewählt.