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Glätte auf den Straßen Vier Glätteunfälle auf den Autobahnen, Ruhe in Delmenhorst

Von Jan Eric Fiedler | 18.01.2019, 10:48 Uhr

Die Glätte in der Nacht zum Freitag hat rund um das Ahlhorner Dreieck zu mehreren Unfällen geführt. In der Stadt Delmenhorst und im Landkreis Oldenburg gab es dagegen keine Glätteunfälle.

Laut Mitteilung der Autobahnpolizei Ahlhorn ereigneten sich die Unfälle in der Zeit von Donnerstag, 19.34 Uhr bis Freitag, 0.45 Uhr, auf den Autobahnen 1 und 29 rund um das Ahlhorner Dreieck. Auf den Straßen in Delmenhorst und im Landkreis Oldenburg gab es dagegen keine Unfälle, wie eine Nachfrage unserer Zeitung bei der Polizei ergab.

Jaguar muss abgeschleppt werden

Zunächst verlor am Donnerstag um 19.34 Uhr, ein 38-Jähriger aus Oldenburg auf der Autobahn 29 die Kontrolle über seinen BMW. Er befuhr die Autobahn in Richtung Ahlhorner Dreieck und geriet aufgrund von Schneeglätte kurz vor der Anschlussstelle Ahlhorn ins Schleudern. Anschließend prallte das Fahrzeug gegen die Mittel- und Außenschutzplanken. Der Wagen musste abgeschleppt werden. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt. Es entstand laut Polizei ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro.

Zwei Unfälle zeitgleich

Um 20.24 Uhr ereigneten sich auf der A1 im Bereich des Ahlhorner Dreiecks in Fahrtrichtung Bremen zeitgleich zwei Unfälle. Zu diesem Zeitpunkt herrschte starker Schneefall mit einhergehender Straßenglätte. Zunächst kam ein 27-Jähriger aus Wesseling mit seinem Jaguar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb im Graben auf dem Dach liegen. Der Fahrzeugführer sowie die Mitfahrerin im Fahrzeug blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden, der von der Polizei auf rund 10.000 Euro geschätzt wurde.

Passat landet auf dem Grünstreifen

Zeitgleich ereignete sich ebenfalls im Bereich des Ahlhorner Dreiecks in Fahrtrichtung Bremen ein weiterer Unfall. Ein 23-jähriger Bremer überholte mit seinem Passat einen Sattelzug aus Litauen. Beim Wiedereinscheren geriet der Passat auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen den Sattelzug, der zuvor überholt wurde. Nach der Kollision kam der Wagen rechts auf dem Grünstreifen zum Stehen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Sachschaden betrug laut Polizei rund 14.000 Euro.

Erfurterin muss in Krankenhaus

Ebenfalls Ahlhorner Dreieck, diesmal in Fahrtrichtung Osnabrück, ereignete sich dann am Freitag um 0.45 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Eine 35-jährige Fahrzeugführerin aus Erfurt geriet mit ihrem Toyota ins Schleudern, nachdem sie einen Fahrstreifenwechsel vollzogen hatte. Sie stieß zunächst in die Außenschutzplanke und kollidierte anschließend mit dem Lastzug eines 36-Jährigen. Durch den Zusammenstoß wurde die Autofahrerin verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Das Auto wurde abgeschleppt, es entstand laut Polizei ein Sachschaden von rund 7000 Euro.