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18-Jähriger in Weser ertrunken Toter in Brake: „Verkettung unglücklicher Umstände“

Von Frederik Grabbe | 09.12.2016, 15:03 Uhr

„Eine Verkettung unglücklicher Umstände“: So begründet die Polizei das Unglück in Brake, bei dem in der Nacht zu Donnerstag ein 18-Jähriger mit dem Auto in die Weser stürzte und ertrank. Der Beifahrer ist auf dem Weg der Besserung. Die Staatsanwaltschaft wird kein Strafverfahren einleiten.

Die polizeilichen Ermittlungen zum tragischen Unglück in Brake, bei dem ein 18-Jähriger mit dem Auto in die Weser gestürzt und ertrunken war , stehen kurz vor dem Abschluss. Dies teilte die Polizei am Freitag mit. Unter anderem drehten sich die Ermittlungen um die Frage, welche Person eigentlich den Wagen am Fähranleger gelenkt hatte.

Beifahrer noch immer traumatisiert

Dieses war passiert, weil „irrtümlicherweise“, so die Polizei, die Meldung in die Medien gelangt sei, dass das Fenster der Fahrertür geöffnet gewesen sei. „Richtig ist, dass die Scheibe der Beifahrertür geöffnet war“, stellen die Beamten nun klar. Diese Tatsache und andere vorgefundenen Spuren deckten sich mit den Angaben des überlebenden Beifahrers, der noch immer sehr stark traumatisiert sein.

Auf dem Weg der Besserung

Spuren und Angaben des Beifahrers lassen die Polizei davon ausgehen, dass der Verstorbene 18-jährige Fahrer seines Autos zum Unfallzeitpunkt war. Der ebenfalls 18 Jahre alte Beifahrer befinde sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung, teilen die Beamten mit.

Verkettung unglücklicher Umstände führten zum Unglück

Laut Polizei habe eine Verkettung unglücklicher Umstände zu dem dramatischen Unfall geführt. Nähere Angaben machte sie dazu nicht. Ein Strafverfahren wolle die Oldenburger Staatsanwaltschaft nicht einleiten.

Lob für Retter

In der Nacht zu Donnerstag hatte der 18-jährige völlig durchnässt Beifahrer eine Lastwagenfahrerin zu Hilfe gerufen. Hubschrauber, Seenotretter und ein Sonarboot begannen, den Bereich am Fähranleger in Brake abzusuchen. Erst bei Tageslicht konnte ein Kran das Auto bergen. Der 18 Jahre alte Fahrer wurde darin tot aufgefunden. Im Nachgang der Rettung lobt die Polizei insbesondere den schnellen Einsatz von DLRG und Feuerwehr.