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200 Gäste im Haus Coburg „Abfalltext“ gewinnt Delmenhorster Poetry Slam 2015

Von Antje Cznottka | 25.07.2015, 22:05 Uhr

Vom großen Ansturm auf den Poetry Slam in der Städtischen Galerie Delmenhorst hat sich Organisator Joshka Kulty überrascht gezeigt. Die rund 200 Gäste fühlten sich bestens unterhalten.

Einen wortgewaltigen Wettkampf haben sich am Freitagabend, 24. Juli 2015, die neun Kontrahenten auf dem Hof der Städtischen Galerie an der Fischstraße geliefert. Rund 200 Besucher wollten sich diesen „Just-in-Time-Slam“ nicht entgehen lassen. Neben bekannten Namen wie Stefan Jaschek, Kristof K Punkt, beide aus Delmenhorst, Jana Streich und Hans Sprungfeld, beide aus Bremen, trauten sich auch Neulinge auf die Bühne.

Newcomer aus Delmenhorst mit dabei

Den Anfang machte der Newcomer Hauke Schrade mit seiner Klamauk-Geschichten „Dinge, die mich nerven“. Der erste Auftritt war es auch für Marcel Mehrdadi Gargari. „Ich werde das auf jeden Fall wiederholen“, kündigte er an. Das Neuling-sein sei auch recht komfortabel, erklärt Nadja Salewski aus Sottrum-Fährhof, die selbst erst das vierte Mal auf der Bühne steht. Wenn der Auftritt schlecht sei, könne sie das auf ihre Unerfahrenheit schieben. Wenn es gut laufe, könne sie sagen: „Hey, und das als Newconerin“.

Jury entscheidet beim Poetry Slam in Delmenhorst

Anders als bei anderen Poetry Slams entschied nicht der Applaus über Sieg oder Niederlagen. Aus einzelnen Besuchern wurden kurzerhand Jurymitglieder, als Organisator und Moderator Joshka Kulty Punktezettel verteilte und nach jedem Vortrag eine Wertung von Eins bis Zehn vom Jurymitglied einforderte.

„Abfalltext“ gewinnt Contest in der Städtischen Galerie

So wurden Conni Fauck aus Rothenburg, Kristof K Punkt aus Delmenhorst und Eva Matz aus Scheeßel ins Finale befördert. Letztlich überzeugte im Finale Eva Matz mit „Im Echt“, einem „Abfalltext“, der beim Schreiben eines Theaterstücks entstanden sei, so die Autorin. Ihr winkte als Gewinnerin die Leinwand, auf der der Bremer Künstler Piotr Rambowski während des Slams die Wertungen der Jury verewigt hat.