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24-Stunden-Lauf 2015 in Delmenhorst Bislang kaum Verletzungen beim Burginsellauf

Von Eyke Swarovsky | 20.06.2015, 18:28 Uhr

Sechs Stunden nach dem Startschuss zum 24-Stunden-Lauf kann das Rote Kreuz ein positives Zwischenfazit ziehen.

Die Sanitäter und Helfer beim Roten Kreuz können nach sechs Stunden entspannt auf den Burginsellauf blicken. „Es ist sehr ruhig bislang“, sagt DRK-Bereitschaftspressesprecher Janik Stürenburg vom Kreisverband Delmenhorst. Es seien lediglich „relativ viele“ Kühlakkus ausgegeben worden, um heiße Gelenke zu kühlen.

Eine Läuferin gestürzt

Es gab bislang nur leichte Verletzungen. „Schürfwunden und Prellungen sind so der Standard“, sagt Stürenburg. Zu Beginn des Laufs sei eine der Einzelläuferinnen gestürzt und hat sich etwas Haut abgeschürft. Sie konnte weiterlaufen. „Das sind alles harte Hunde, die auch weiterlaufen, wenn man ihnen eigentlich dazu rät, aufzuhören“, so Stürenburg.

Heiße Phase kurz vor Ende

Krämpfe sind in den ersten Stunden noch selten. Kommt es doch dazu, so sortieren Physiotherapeuten im Vorzelt aus, was wegmassiert werden kann und was eine weitergehende Behandlung benötigt.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es bis kurz vor Ende des Laufs kaum zu größeren Verletzungen kommt. Das kommt dann immer erst kurz vor der Schlusssirene“, sagt Stürenburg. Deshalb habe man in diesem Jahr auch auf zwei Krankentransportwagen aufgerüstet, um Verletzte schnell ins Krankenhaus bringen zu können. 

Insgesamt ist das Rote Kreuz mit neun ehrenamtlichen Helfern vor Ort. (Weiterlesen: Ein Team läuft auf der Burginsel allen davon.)