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24-Stunden-Lauf 2015 in Delmenhorst Die fiesen Tücken der Laufstrecke durch die Graft

18.06.2015, 15:44 Uhr

Daniel Niebuhr ist bereits in den vergangenen Jahren für das dk-Team beim 24-Stunden-Burginsellauf gestartet. Die Strecke kennt er wie seine Westentasche. Neulingen gibt er vor dem Lauf wichtige Tipps an die Hand – mit einem kleinen Augenzwinkern.

 1. Die Galerie Hier beginnt die Tortur. Es gilt, Haltung zu bewahren. Die Teamkollegen sind noch in Sichtweite.

 2. Der steile Anstieg Fast unüberwindbare 50 Höhenzentimeter voller Schmerz. An dieser Stelle ragt die härteste Steigung der Runde in den Himmel. Mancher Läufer wünscht sich hier ein Sauerstoffgerät.

 3. Die wilden Gänse Wer hier unbedacht seine Bananenschale wegwirft, sollte aufpassen: In der Außengraft schwimmen Gänse, denen der viele Verkehr beim Burginsellauf sowieso auf den Keks geht. Die sollte man nicht provozieren, schließlich haben sie Hausrecht.

 4. Das Schlüsselloch Eine tückische Stelle – denn die Teamkollegen und das Publikum können diesen Teil der Strecke durch die Bäume einsehen. Also: Noch einmal aufrichten, Brust raus und in den Eleganzmodus schalten.

 5. Die Tankstelle Wenn man Glück hat, stehen hier Zuschauer, die einen anfeuern. Das füllt den Tank noch einmal richtig auf für die letzten Meter.

 6. Der Hühnerstall Endlich ist man angekommen in der Wechselzone und kann seinen Staffelstab übergeben – nur an wen? Viele bunte Trikots lenken den Blick ab. Alles gackert durcheinander. Wer hier den Überblick behält, hat einen Vorteil.

 Das Programm des Burginsellaufs