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25-jähriges Bestehen des Frauenhauses Sozialministerin dankt Delmenhorster Helfern

Von Mareike Bader | 30.09.2017, 15:21 Uhr

Seit 25 Jahren gibt es in Delmenhorst das Frauenhaus. Eigentlich kein Grund zum Feiern, im kleinen Kreis mit Ehrengästen, wie der Sozialministerin Cornelia Rundt, wurde das Jubiläum dennoch begangen.

Mit einem gemeinsamen Frühstück wurde bei der Awo am Samstag das 25-jährige Bestehen des Frauenhauses begangen. Bewusst sprachen sich die Festredner, darunter Awo-Vorstandsvorsitzende Andrea Meyer-Garbe, gegen den Begriff einer Feier aus. Denn eigentlich sei die Notwendigkeit der Einrichtung kein Grund zum Feiern.

Unter den Ehrengästen war auch Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD). Das Thema häusliche Gewalt sei heute so wichtig, wie vor 25 Jahren, sagte sie – weiterhin sei aber keine Lösung in Aussicht. Es bleibe wichtig, Frauen zu stärken sich gegen Gewalt zu wehren, betonte die Ministerin.

Häusliche Gewalt ist kein Tabu-Thema mehr

Immerhin ist die häusliche Gewalt heute kein Tabu-Thema mehr und auch in den Medien präsent. „Das hat sich immerhin geändert“, sagte Rundt und fuhr fort: „Wir stehen dazu, dass diese Einrichtungen gebraucht werden.“ Sie dankte der Awo, als Trägerin des Frauenhauses, den Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern rund um Leiterin Birgit Sikken sowie dem Förderkreis für die individuelle Hilfe für die hilfesuchenden Frauen.