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26. Kartoffelfest Kartoffelfest in Delmenhorst „bombastisch“ verlaufen

Von Frederik Grabbe | 08.10.2017, 16:14 Uhr

Da ist sie wieder, die Kartoffel. Immer, wenn Delmenhorst zum Fest um die tolle Knolle einlädt, kann man davon ausgehen, dass die Innenstadt voll wird. Zwar hängt die Frage, wie voll es wird, immer vom Wetter ab. Für die 26. Auflage des Kartoffelfests aber konnte wahrlich niemand beschweren: Das Fazit fiel rundum positiv aus.

50.000 Menschen, das ist der Grad, mit dem die veranstaltende Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft (dwfg) jährlich rechnet. Zur Eröffnung des Kartoffelfestes stellten mit dieser Zahl der dwfg-Chef Axel Langnau und Oberbürgermeister Axel Jahnz eine Rechnung an: So hätten in all den Jahren im Laufe des Bestehens des Festes mehr als eine Million Menschen die Delmenhorster Innenstadt besucht. „Es zeigt sich immer wieder: Das Fest zieht die Leute an“, sagte Jahnz.

Bester Blick aufs Getümmel vom Wasserturm aus

Wer einen genaueren Blick davon erhaschen wollte, wie es aussieht, wenn sich 50.000 Menschen, oder wenigstens eine Zahl so in dieser Größenordnung, durch die Innenstadt schieben, hatte vom Wasserturm aus den besten Blick auf das Getümmel. Unten dann bot sich das gewohnte Bild: Zahlreiche Imbissbuden brachten ihre Speisen unters Volk, in den Fritteusen brutzelten unzählige Kartoffelpuffer, Händler verkauften jede Menge Dekoratives für den Garten oder Wohnräume, eine Vielzahl von Bands sorgte für die richtige Stimmung, wenn es darum ging, allerlei Speisen aus Erdäpfeln zu vertilgen.

Kartoffelkauf bei Country-Musik

 (Weiterlesen: So lief das Delmenhorster Kartoffelfest 2015) 

Wer in diesem Jahr übrigens Knollen aus den Händen von Kartoffelfest-Original Bauer Moorschlatt kaufen wollte, tat dies in tänzerischer Begleitung der Delme-Square-Dancer, die in guter Nachbarschaft zu Country-Musik über das Pflaster des Bismarckplatzes schwoften.

Positives Fazit

Entsprechend positiv fiel dann auch das Fazit aus: „Nach den Regentagen in dieser Woche haben wir am Sonntag richtig Schwein gehabt. Das Wetter war bombastisch“, sagte Axel Langnau am späten Nachmittag. „Der Besucherandrang ging durch die ganze Stadt, auch die Handwerker, die wir extra eingekauft haben, sind gut angekommen.“

Einzelhandels-Sprecher schwärmt ebenfalls

Auch die Innenstadtgeschäfte hatten geöffnet und nutzten die brechend volle City, um Waren an den Mann zu bringen. „Einen der schönsten Sonntage überhaupt“ habe man erlebt, sagte City-Kaufleute-Sprecher Christian Wüstner ebenfalls am Nachmittag. „Trotz der Masse an Besuchern war es nicht derart voll, dass sich alle tottrampelten und niemand mehr Lust aufs Shoppen gehabt hätte. Das hat es in den Vorjahren auch mal gegeben.“ Soll heißen: gute Geschäfte für den Einzelhandel.