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400 Gäste bei Weihnachtskonzert Musikschule Delmenhorst zeigt ganze Bandbreite

Von Sonia Voigt | 10.12.2016, 19:47 Uhr

Alles vom traditionellen Weihnachtslied bis zu anspruchsvoller Klassik haben rund 80 Schüler der Musikschule Delmenhorst beim Weihnachtskonzert im Kleinen Haus geboten.

Vom kleinen Nachwuchsmusiker, der verschämt ins Publikum winkt, bis zum jugendlichen Klaviertalent mit einiger Konzerterfahrung hat die Spanne beim Weihnachtskonzert der Musikschule Delmenhorst (MSD) am Samstagnachmittag gereicht. „Wir wollen unsere Bandbreite als Musikschule zeigen“, sagte MSD-Leiter Michael Müller, der gewohnt launig durch das Programm führte. Und das gelang –die fast 400 Zuhörer im Kleinen Haus waren abwechselnd gerührt, bestens amüsiert und schwer beeindruckt von den rund 80 MSD-Schülern auf der Bühne.

Druckvoller Big-Band-Sound und zarte Querflöten-Klänge

Manche wagten sich an Solo-Auftritte, wie die Pianisten Elise Wienand und Emir Can Gezgin, die das Publikum für ihre anspruchsvollen Impromptus von Schubert und Chopin mit lang anhaltendem Applaus bedachte. Nicht weniger Spaß machten die Ensembles, vom druckvollen Big-Band-Sound der „Westside Chillers“ bis zu den zarten, stimmigen Klängen des Querflötentrios. Und auch der jüngste Streicherkreis, den die neue Lehrkraft Sabine Besser zum Elefantenmarsch aufstampfen ließ, war enthusiastisch bei der Sache.

1500 Euro für Instrumenten-Reparatur gespendet

Ebenso vielseitig wie die Akteure war das Programm, das Klassik, Jazz und Pop aus vier Jahrhunderten mit altbekannten Weihnachtsliedern mischte. Bei letzteren war am Schluss sogar das Publikum gefordert, das mit Instrumentenbegleitung „O du fröhliche“ schmettern durfte. Und danach waren die Gäste gleich noch einmal gefragt: beim Spenden für den MSD-Freundeskreis. „Letztes Jahr haben wir schon über 1500 Euro für die Instandsetzung von Streichinstrumenten zusammen bekommen“, feuerte MSD-Leiter Müller an, „das können Sie noch besser.“ Schließlich sollen 2017 Klaviere und Blasinstrumente repariert werden.