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50-Tonnen-Bagger im Einsatz Parkhausabriss hat Folgen für den Innenstadtverkehr

Von Johannes Giewald, Johannes Giewald | 10.12.2016, 09:41 Uhr

Während der Abrissarbeiten des Hertie-Parkhauses in Delmenhorst müssen sich Autofahrer auf Umstellungen im Innenstadtverkehr einstellen. Gesperrt bleibt jedoch nur die Bebelstraße.

Die Verantwortlichen für den Abriss und Vertreter der Stadtverwaltung haben am Freitag vor Ort über die Verkehrsführung gesprochen. Die derzeitige Sperrung der Bebelstraße soll nach Abschluss der Entkernungsarbeiten nach dem 16. Dezember aufgehoben werden. Ende der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres wird die Verbindung zwischen Kirchstraße und Schulstraße dann wieder gesperrt. „Wie zurzeit wird die Einbahnstraßenregelung an der Kirchstraße aufgehoben, damit ein Befahren des LzO-Parkplatzes weiterhin möglich ist“, teilte Stadtsprecher Timo Frers mit.

Ein Beschilderungsplan, in dem die genaue Verkehrsführung verzeichnet ist, liege vor, sei aber von der Stadt noch nicht endgültig bewilligt worden. Der Parkplatz an der Schulstraße gegenüber des Restaurants „Ali Baba“ soll indes weiter befahrbar sein. Über die Schulstraße und die Lutherstraße wird während der Abrissarbeiten auch der Bauschutt mit Lastwagen fortgeschafft. „Alles muss Richtung Friedrich-Ebert-Allee abtransportiert werden“, sagte Hertie-Investor Werner Uhde, „in den sonstigen Bereichen ist nicht ausreichend Platz“.

50-Tonnen-Bagger erledigt Abriss

Wie viele Lkw-Ladungen Bauschutt täglich während des Abrisses anfallen und wie viele Tonnen es insgesamt sind, sei noch nicht absehbar. Werner Uhde und Carsten Christmann vom gleichnamigen Delmenhorster Abrissunternehmen, das mit den Arbeiten beauftragt wurde, gaben einen Überblick über den konkreten Ablauf des Rückbaus. (Weiterlesen: Ankermieter für Hertie in Delmenhorst nur im Paket) 

„Die Brücke kommt zuerst weg“, erklärte Christmann. Während der laufenden Vorarbeiten werden dort derzeit Blechpanele entfernt. Anfang Januar kommen dann zwei Abrissbagger zum Einsatz. Ein 50 Tonnen schweres Gerät, das mit seinem Arm die oberen Geschosse erreichen kann, soll die groben Abrissarbeiten erledigen. Der große Bagger soll zum Teil auf der Bebelstraße abgestellt werden.

„Der kleinere 35 Tonnen schwere Bagger wird für kleinere Abrissarbeiten eingesetzt oder hält eine Staubwand“, sagte Christmann. Die Schutzmaßnahme soll verhindert, dass sich der Baustaub ausbreitet oder Schutt auf die benachbarten Häuser fällt. „Sicherheit ist erstes Gebot“, sagte Werner Uhde. Das Parkhaus soll dann in einzelnen Segmenten abgerissen werden. „Die Abrissarbeiten arbeiten sich von der Einfahrt in Richtung Kirche vor“, erklärte Uhde. Bis zum 17. März sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

 (Weiterlesen: Kaufleute fordern neue Ersatz-Parkflächen in City)