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Aktionen zum Tag der Arbeit 1. Mai steht in Delmenhorst im Zeichen der Jugend

Von Dirk Hamm | 22.04.2016, 20:40 Uhr

Aktionen von Jugendverbänden sollen in diesem Jahr den Tag der Arbeit in Delmenhorst prägen. Die DGB-Veranstaltung am 1. Mai beginnt mit einer Demonstration um 10.30 Uhr.

Die 1. Mai-Kundgebung des DGB-Stadtverbands Delmenhorst soll in diesem Jahr ganz im Zeichen der Jugend stehen. Zehn Jugendverbände gestalten das Programm mit jeweils eigenen Aktionen. Nach Angaben von Gewerkschaftssekretär Oliver Barth hat dabei jede Organisation inhaltlich freie Hand. Beteiligt sind die Jugendverbände der Gewerkschaften Verdi, IG Metall und IGBCE, die Jusos, die Falken, die Linksjugend solid, das Kinder- und Jugendparlament, der Stadtschülerrat, die DIDF-Jugend (türkische Arbeitervereine) sowie die Auszubildenden von MBB Palfinger.

Mindestlohn auch für Jugendliche gefordert

Bei der gestrigen Vorstellung des Programms für den Tag der Arbeit hielten sich die Vertreter der Jugendverbände mit Einzelheiten zu den Aktionen meist bedeckt. Zu erfahren war, dass das Kinder- und Jugendparlament den Mindestlohn auch für Jugendliche in Nebenjobs fordern will. Die Jusos wollen Kommunalpolitiker auf die Bühne holen und mit Fragen zu Problemen junger Leute konfrontieren. Die DIDF-Jugend möchte das Thema Flüchtlinge in den Mittelpunkt ihrer Aktion stellen. Die Falken beteiligen sich mit einer Ausstellung zu den Kinderrechten.

Jugendverbände auf Bismarckplatz im Vordergrund

Die Maiveranstaltung beginnt um 10.30 Uhr mit einer Demonstration, die sich am DGB-Büro an der Langen Straße 72 formiert. Um 11.15 Uhr schließt sich der „Treff der Generationen“ auf dem Bismarckplatz an. Nach der Begrüßung durch den DGB-Stadtverbandsvorsitzenden Uwe Helfrich und einem Grußwort von Oberbürgermeister Axel Jahnz übernehmen die Jugendverbände die Regie. Für die musikalische Begleitung sorgt das Liedermacherduo Spieltrieb aus Oldenburg.

Rund 500 Teilnehmer wurden in den vergangenen Jahren laut Helfrich bei der Maikundgebung gezählt. „Wir erwarten diesmal etwas mehr“, sagte der Vorsitzende.