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„An einem Tag im November“ Petra Hammesfahr liest in Delmenhorst

Von Thomas Breuer | 18.04.2015, 12:00 Uhr

Eine Spezialistin für Spannungsromane liest am Mittwoch, 29. April, bei Decius in Bekannt wurde die 63-Jährige mit „Der stille Herr Genardy“.

Die Lösung steht für sie von vornherein fest, doch welchen Wege sie dorthin beschreitet, das weiß Petra Hammesfahr nicht, wenn sie einen neuen Roman in Angriff nimmt. Manchmal finden sich mitten im Schreiben neue Figuren ein, dann schmeißt sie auch schon mal alles über den Haufen.

Einblick in den Schaffensprozess der 63-jährigen Autorin verspricht der 29. April, ein Mittwoch. Dann liest Petra Hammesfahr, die 1993 mit „Der stille Herr Genardy“ bekannt wurde, ab 20 Uhr in der Buchhandlung Decius, Lange Straße, aus „An einem Tag im November“, dem neuesten ihrer mittlerweile stattlichen Anzahl von Spannungsromanen.

Ein fünfjähriges Mädchen verschwindet

Er erzählt vom Verschwinden eines fünfjährigen Mädchens. Ein Ereignis, das für die Eltern unweigerlich einem Albtraum gleichkommt. Weil sie die Polizei erst relativ spät informiert haben, geraten sie selbst ins Visier der von Kommissar Klinkhammer angeführten Ermittler.

Hammesfahr baut verschiedene Erzählstränge auf. Einer berichtet von dem Jungen Mario aus der Nachbarschaft der zerrissenen Familie. Er wird von einer Mädchengang drangsaliert. Wie dies in Beziehung steht zu dem Verschwinden des Mädchens, hält den Leser in Atem, der auf dem Weg zur Lösung des Falles aber auch einigen weniger mitreißenden Passagen begegnet.

Restkarten für die Lesung gibt es bei Decius zum Preis von acht Euro.