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Andrang in der Markthalle Große Lust auf Lego in Delmenhorst

Von Thomas Breuer | 16.10.2016, 19:10 Uhr

Die Neuauflage der Lego- und Playmobilbörse hat am Sonntag Hunderte in die Delmenhorster Markthalle strömen lassen.

Ein Trinkbecher voll mit Lego für knapp 80 Euro, da kann der Interessent schon mal ins Schlucken kommen. Nicht so Matthias Grebe. Der Delmenhorster zählt nicht nur zur stetig wachsenden Zahl der erwachsenen Lego-Fans und -Sammler, sondern ist den bunten Bausteinen auch als Händler, Experte für ein Auktionshaus in Worms und Veranstalter von Verkaufs- und Tauschbörsen verbunden. Er weiß, warum gerade diese Teile im Becher so gesucht sind.

Eine große Traube schon zum Start vor den Türen

Die neueste Auflage seiner Lego- und Playmobilbörse hat am Sonntag viele Hundert Interessenten in die Delmenhorster Markthalle gelockt. An die hundert Menschen standen bereits vor den Türen der Markthalle, als diese sich am Vormittag öffneten. Gerade zur Anfangszeit war zeitweise zwischen den Tischen und Regalen der rund 30 Anbieter kaum ein Durchkommen, und bis zum Feierabend um 16 Uhr herrschte durchweg ein guter Lauf.

Mit seinen Veranstaltungen ist Grebe offensichtlich in eine Marktlücke gestoßen. Inzwischen führt er eine Warteliste und wendet bei der Tischvergabe das Rotationsprinzip an, auch um die Börse für Stammbesucher attraktiv zu gestalten. „Fünf Anbieter waren zum ersten Mal dabei“, sagte er am Sonntag.

300 Kilometer Anreise in Kauf genommen

Nicht zum ersten Mal am Start waren Carsten Geven und Kathrin Weger, die dafür erneut eine Anfahrt von 300 Kilometern aus dem Ruhrgebiet auf sich genommen haben. Geven beschäftigt sich gewerblich mit Lego, er muss wissen, wo er am richtigen Platz ist. „Heute war es sehr gut“, resümierte er am Nachmittag. Neben dem Schau- sei auch viel Kaufpublikum gekommen.

Neue Termine für 2017 in der Planung

Veranstalter Grebe, der auch bei der insgesamt neunten Lego- und Playmobilbörse und nunmehr fünften Auflage in der Markthalle mit der Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft kooperierte, spricht hinter vorgehaltener Hand von einem Selbstläufer, möchte die Börse aber gerne weiterentwickeln. Für die voraussichtlich zwei Neuauflagen 2017, für die es zum Jahreswechsel die Termine geben soll, kann er sich als Ergänzung auch eine Versteigerung von Lego- und Playmobil-Teilen vorstellen. Bis dahin hat er aber noch einiges auf dem Schirm, so etwa die Organsisation eines Spielzeugmarktes für Sonntag, 6. November, im Roland-Center in Bremen-Huchting. In Vorbereitung hat der Lego-Liebhaber für den Dezember sogar eine Lego- und Playmobilbörse in Neuenburg am Rhein.

Wer nur bauen will und nicht sammelt, wird auch fündig

Das Gute für den Nachwuchs, der einfach nur mit Lego bauen möchte: Es gibt jedes Mal auch Wühlbehälter, aus denen jeder das herausfischen kann, was er haben möchte. In denen finden sich zwar keine Raritäten, dafür gibt es diese 350 Gramm Lego im Plastikbecher dann schon für fünf Euro.