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Arbeitskreis sucht Mitstreiter Neues Konzept für sauberes Delmenhorst entwickelt

Von Thomas Deeken | 07.04.2015, 16:04 Uhr

Der Arbeitskreis „Sauberes Delmenhorst“ hat ein neues Strategiekonzept ausgearbeitet. Vorgestellt werden die Ideen am Dienstag, 14. April, in der Volkshochschule.

Der Arbeitskreis „Sauberes Delmenhorst“ hat ein neues Strategiekonzept entwickelt, um die Attraktivität der Stadt und die Qualität des Wohnumfeldes noch mehr zu verbessern. Das hat Gerd Turowski betont, der das Konzept bei der nächsten Arbeitskreissitzung am Dienstag, 14. April, genauer vorstellen möchte. Beginn der etwa zweistündigen Veranstaltung ist um 10 Uhr in der Volkshochschule auf der Nordwolle.

Um zukünftig effektiv und zielgerichtet arbeiten zu können, sei es unbedingt erforderlich, dass sich mehr Mitstreiter im Arbeitskreis engagieren, appelliert Turowski. Wer Interesse an einem sauberen Delmenhorst habe, könne am Dienstag einfach mit hinzukommen. Vorkenntnisse seien nicht notwendig.

Erhöhung der Lebensqualität

Eine saubere, attraktive Stadt erhöhe die Lebensqualität, sagt Turowski. Sie vermittle den Bürgern ein Gefühl der Sicherheit und trage zum Wohlbefinden bei. Darüber hinaus sei Sauberkeit auch ein Wirtschaftsfaktor. „Wenn eine Stadt einladend und sauber ist, zieht sie mehr Einkaufswillige an“, so der Mitarbeiter des Arbeitskreises. Außerdem sei das äußere Erscheinungsbild auch bedeutsam bei der Entscheidung, in einer Stadt zu arbeiten oder dort ein Unternehmen zu gründen.

Der Arbeitskreis hat sich für seine neue Strategie vorerst auf ein Zehn-Punkte-Papier geeinigt. Damit will er das Bewusstsein für die Öffentlichkeit schärfen und weiter entwickeln sowie das bürgerliche Engagement wecken und fördern.

Aufklärungsarbeit in Schulen

Die Mitarbeiter möchten künftig untere anderem die Aufklärungsarbeit an Schulen und Kindergärten intensivieren und Kinder und Jugendliche als wichtige Multiplikatoren für eine saubere Stadt einbinden. Außerdem sieht das Konzept vor, die Integrationslotsen zum Mitmachen anzuregen, um auch die Bürger mit Migrationshintergrund für das Thema zu sensibilisieren. Darüber hinaus sollen Verantwortliche in Firmen, Geschäften und Fast-Food-Restaurants angesprochen werden, ihren Teil dazu beizutragen, wenn es beispielsweise um Einweggeschirr und Plastiktüten geht.

Geplant seien ferner Aufräumaktionen in stark vermüllten Wohngebieten und eine verstärkte Pressearbeit. Umgesetzt werden soll das neue Konzept Mitte dieses Jahres. Nach einem „Runden Tisch“ mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Bürgerschaft soll es losgehen.