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Auflagen für Brauchtumspflege Osterfeuer in Delmenhorst müssen bis 6. März angezeigt werden

Von Thomas Breuer | 01.03.2015, 14:02 Uhr

Vereine, Interessengemeinschaften und andere Gruppen, die ein Osterfeuer planen, müssen dies bis Freitag, 6. März, beim Fachdienst Veterinär- und Ordnungswesen der Stadt Delmenhorst anzeigen.

Die Osterfeuer dürfen laut behördlicher Verordnung über das Abbrennen von Brauchtumsfeuern nur von Vereinen und Verbänden im Rahmen der Brauchtumspflege und unter bestimmten Bedingungen veranstaltet werden. Private Osterfeuer sind grundsätzlich nicht zulässig.

Mindestens 50 MeterAbstand zu Gebäuden

Verschiedene Auflagen sind einzuhalten: So muss die Lage des Brennplatzes ausreichend Abstand zu Gebäuden, Straßen, Bäumen und Hecken aufweisen. Der Abstand sollte mindestens 50 Meter betragen, bei Energieversorgungsanlagen wie Gasleitungen muss er bei mindestens 200 Meter liegen.

Zum Abbrennen darf nur trockener Baum- und Strauchschnitt verwendet werden. Das Feuer darf nicht mit Flüssigbrennstoffen oder anderen Abfällen in Gang gesetzt oder unterhalten werden.

Das zur Vorbereitung des Osterfeuers gesammelte Material darf nicht länger als 14 Tage auf dem Brennplatz gelagert werden. Zudem muss der Baum- und Strauchschnitt am Tag des Feuers umgeschichtet werden.

Rauch darf Verkehrnicht behindern

Das Abbrennen ist laut Verwaltung von einer arbeitsfähigen Person zu beaufsichtigen und so zu steuern, dass das Feuer ständig unter Kontrolle bleibt und zu jeder Zeit gelöscht werden kann. Zudem darf der Verkehr durch den Rauch nicht behindert werden.

Auch gefährlicher Funkenflug darf nicht entstehen. Das Material muss innerhalb weniger Stunden vollständig heruntergebrannt sein und darf nicht über mehrere Tage dahinschwelen.

Wer Auflagen missachtet, dem droht ein Bußgeld

Die Auflagen und Belange des Natur- und Umweltschutzes seien unbedingt einzuhalten, so die Verwaltung. Wer sich über die Hinweise hinwegsetze, müsse mit einem Bußgeld rechnen.