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Ausschuss befürwortet Sanierung „Beim BTB endlich Nägel mit Köpfen machen“

Von Britta Buntemeyer | 17.06.2015, 22:55 Uhr

Eine zügige Lösung und die Hoffnung auf eine gute Zukunft des Bookholzberger Turnerbundes (BTB): Der Ausschuss für Schulen, Jugend und Sport hat in seiner Sitzung am Mittwoch den Plänen einer Sanierung des Vereinsheims an der Huder Straße überwiegend positiv gegenüber gestanden.

Der BTB hatte entschieden, auf einen Neubau des Vereinsheims zu verzichten, da der Eigenanteil in Höhe von über 200000 Euro vom Verein nicht zu stemmen sei. Dies betonte der Vorsitzende Helmut Steinmann auch nochmals vor dem Ausschuss. Laut Mitteilungsvorlage der Verwaltung soll daher der Altbau von 1978 saniert werden. Der BTB, dem ein Teil der Fläche der Sportanlage gehört, soll seinen Teil nun an die Gemeinde verkaufen, die im Besitz des restlichen Areals ist.

Carsten Jesußek (CDU) regte zudem an, bei den Punkten Dachsanierung (mit 18000 Euro kalkuliert) und Austausch der Heizungsanlage (mit 13000 Euro kalkuliert) die Möglichkeiten einer energetischen Sanierung zu prüfen. Ansonsten begrüße er das Vorgehen des BTB. „Ich hoffe, dass diese Angelegenheit für den BTB jetzt in trockene Tücher kommt“, betonte Elke Bothe (Freie Wähler). Erika Schröter (SPD) erklärte: „Es wäre jammerschade, wenn solch ein alteingesessener Verein wie der BTB nicht mehr wäre.“

Zuversichtlich zeigte sich Marion Daniel (FDP) gegenüber den Plänen und der Zukunft des BTB. „Das Ganze kann auch ein Neuanfang sein“, meinte sie.

„Wir müssen endlich vorankommen“, unterstrich Dietmar Mietrach (CDU), der seine Parteikollegin Cindy Klüner vertrat. „Wir müssen endlich Nägel mit Köpfen machen und Weichen stellen, damit wir nicht in einem Jahr noch immer über dieses Thema sprechen“, sagte er.

BTB-Vorsitzender Steinmann lud den Ausschuss ein, sich die Anlage mit Vereinhein bei einem Besuch näher anzuschauen. Ein Termin soll auf Anregung von Jesußek Mitte Juli folgen. Die Situation des Vereinsheims ist laut Steinmann „immer noch tragisch“: „Mir wäre nichts lieber, als dass ich heute hier stehen und sagen könnte, dass ein Neubau fertig ist.