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Austausch an Universität Willms-Schüler besuchen Akademie in der Türkei

Von Jan Eric Fiedler | 20.03.2015, 17:49 Uhr

Elf Tage verbringen Julia Bode, Neele Kozak und Felix Schäfer im Sommer in der Türkei. Ziel des Programms ist der kulturelle Austausch.

Begabte Schüler, Studenten und junge Führungskräfte aus Deutschland und der Türkei zusammenbringen. Das ist das Ziel der Mercator-Stiftung. 41 Schüler aus Deutschland haben jedes Jahr die Gelegenheit, an der Sommerakademie der Stiftung an einer türkischen Privat-Universität teilzunehmen. Das Gymnasium an der Willmsstraße stellt in diesem Sommer gleich drei .

Julia Bode (17), Neele Kozak und Felix Schäfer (16) wurden vom Gymnasium wegen ihrer Leistungen, ihrem außerunterrichtlichen Engagement und ihrer beruflichen Perspektiven berücksichtigt. „Es geht an eine der exzellentesten Privatunis der Türkei. Sie ist eine Keimzelle des westlichen Demokratieverständnisses in dem Land“, sagt Schulleiter Stefan Nolting.

Von Netzwerk profitieren

An dem Programm teilzunehmen war die Idee des Willms-Lehrers Klaas Wigger. „Die Schüler profitieren von dem Netzwerk, das sie dort knüpfen können, von den Eindrücken und von dem Wissen“, erklärt er. Zwei Kurse – „Geschichte und Kultur“ sowie „Wirtschaft und Verwaltung“ – stehen an der Uni auf dem Programm, dazu Exkursionen und ein Besuch beim Botschafter. Die Schüler freuen sich auf die Erfahrungen. „Ich kann mit vorstellen, für ein Studium ins Ausland zu gehen. So kann ich schon einmal sehen, wie es ist im Ausland und auf Englisch zu studieren“, sagt Julia Bode. Für Felix Schäfer ist vor allem der kulturelle Aspekt der Akademie interessant: „Ich bin geschichtlich sehr interessiert. Es ist sehr interessant, wie viele Kulturen, vor allem unterschiedliche Kulturen es in der Türkei gab.“

Eigentlich sollte mit Adrian Schill noch ein vierter Willms-Schüler mit in die Türkei fahren. Er erhielt aber vor wenigen Tagen die Zusage für ein Praktikum beim Auswärtigen Amt in Berlin.