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Bauantrag liegt vor Lasertag-Arena in Delmenhorst-Stickgras geplant

Von Michael Korn | 25.08.2015, 22:02 Uhr

Auf dem ehemaligen Mock-Gelände plant ein Investor eine Arena für actionreiche Lasertag-Duelle. Ein vergleichbares Angebot gibt es in der Region bisher nur in Bremen und Oldenburg.

Die Stadt Delmenhorst könnte zum Jahresende um eine Attraktion reicher sein und eine angesagte Adresse für die Freunde actiongeladener Teamspiele werden: Ein Investor aus Delmenhorst plant den Bau einer Lasertag-Halle, in der die Spieler sich mit Westen und Phaser (Lichtpistole) ausgestattet – gegenseitig mit Infrarotstrahlen markieren und so um Punkte kämpfen.

1000 Quadratmeter große Halle

Der Stadt liegt ein Bauantrag für eine solche laut Investor 1000 Quadratmeter große Halle an der Syker Straße 233 vor, wie das Rathaus auf Anfrage bestätigte. Das Prüfungsverfahren sei noch nicht abgeschlossen. Das Baugrundstück sei als eingeschränktes Gewerbegebiet ausgewiesen. Mit einer Betriebsbeschreibung und einer Funktionsaufteilung, bei der die körperliche Ertüchtigung im Vordergrund steht, werden sogenannte „Laser-Tag Hallen“ nach Stadtangaben als Anlagen für sportliche Zwecke eingestuft. Solche Hallen sind damit nach der Art der baulichen Nutzung ausnahmsweise auch in Gewerbegebieten zulässig. Entsprechend der Betriebsbeschreibung wird die beantragte Laser-Tag-Halle planungsrechtlich daher voraussichtlich als Sporthalle eingestuft.

Team-Spiel im Dunklen

Beim Lasertag geht es darum, sich mit Infrarotstrahlen zu markieren. In Teams geht es durch die komplett verdunkelte Arena. Für jeden Treffer gibt es Punkte und wer am Ende, die meisten Treffer gelandet hat, gewinnt. Als Schutz vor dem Gegner dienen zahlreiche Hindernisse. 15 Minuten dauert ein Spiel. Für die nötige Atmosphäre sorgen künstlich erzeugter Nebel und die passende Musik. Die Zielgruppe für Lasertag in Osnabrück geht nach Betreiberangaben vom Zehnjährigen bis ins hohe Alter. Die Gänge im Labyrinth seien so gestaltet, dass auch Rollstuhlfahrer gut hindurchkommen. In Oldenburg nutzen vor allem Junggesellenabschiede, Kindergeburtstage und Schulklassen das Angebot, heißt es.

 Kommentar: Lasertag ist kein Kriegsspiel