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Begleitausschuss tagt erstmals Weitere 8000 Euro für „Demokratie leben“ in Delmenhorst

Von Jan Eric Fiedler | 08.06.2015, 22:06 Uhr

Demokratie-Programm erfährt große Resonanz. Ausschuss verfügt über 20000 Euro pro Jahr, um Projekte zu fördern.

Mit 25 Personen ist ursprünglich für den Begleitausschuss des Projekts „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ geplant worden. Zur ersten Sitzung im Nachbarschaftsbüro im Wollepark waren es am Montag 35 Personen: Neben Mitgliedern aus der Stadtverwaltung und dem Organisationsteam auch 25 freiwillig engagierte Bürger. „Ich freue mich über die riesige Resonanz auf unseren Aufruf“, sagte Ruth Steffens, Geschäftsführerin des Kriminalpräventiven Rates. Aus allen Teilen der Bevölkerung haben sich Freiwillige gemeldet, um über Projekte zur Demokratieförderung zu beraten. 20000 Euro im Jahr stehen dem Gremium für Projekte zur Verfügung.

8000 Euro mehr sind am Mobntag hinzugekommen: Die Delmenhorster Verantwortlichen hatten sich für Zusatzmittel für die Islamismus-Aufklärung beworben und den Zuschlag bekommen.

Bis die ersten Ergebnisse aus „Demokratie leben“ präsentiert werden, kann es noch dauern: „Erstmal müssen die Strukturen stehen, dann kommen die Inhalte“, erklärte Projektkoordinator Sebastian Rann. Der Anschub von Aktionen soll nach den Sommerferien erfolgen.

Am Montag wurde der Vorstand des Ausschusses gewählt: Ewa Brüggemann vom DGB-Stadtverband übernimmt den Vorsitz, ihre Stellvertreter sind Diemut Weyerer-Hoffmann und Dr. Lars Konukiewitz.