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Berufseinführung in Delmenhorst Kreishandwerkerschaft schult neue Auszubildende

Von Marco Julius | 10.08.2017, 09:33 Uhr

18 Auszubildende haben jetzt bei der Kreishandwerkerschaft Delmenhorst/Oldenburg-Land ein Berufseinführungsseminar besucht.

Keine Frage, der gerade vollzogene Start in die Ausbildung hat für die neuen Auszubildenden eine ganz besondere Bedeutung. Der Schritt von der Schule in den Beruf wird vollzogen. „Die Auszubildenden finden sich jetzt in einem völlig neuen Umfeld wieder, in dem sie mit neuen Erwartungen konfrontiert sind.“, sagte Hartmut Günnemann, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Delmenhorst/Oldenburg-Land. Und die jungen Leute bräuchten dabei Unterstützung-

Unterstützung für kleinere Firmen

Und genau deshalb hat die Kreishandwerkerschaft gestern wieder zu einem Berufseinführungsseminar geladen. 18 junge Auszubildenden, darunter eine junge Frau, aus ganz unterschiedlichen handwerklichen Berufen wie Tischler, Mechaniker oder Garten- und Landschaftsbauer waren dabei, alle aus kleineren Betrieben. „In Großbetrieben gibt es für die Auszubildenden meist eigene Seminar, kleine Firma können das nicht leisten, da unterstützen wir dann gern“, sagte Günnemann.

Damit die Ausbildung ein Erfolg für die jungen Menschen und das Unternehmen werde, sei es wichtig, dass die Auszubildenden möglichst schnell ein souveränes, akzeptiertes und erfolgreiches Teammitglied werden. Helfen könne dabei das Seminar, das – wie schon im Vorjahr bei der Premiere – Iris Debbeler leitete.

Die richtige Kommunikation

Zu den Seminarinhalten zählten erneut unter anderem Rechte und Pflichten der Auszubildenden. Iris Debbeler räumte dem Thema Kommunikation großen Raum ein. „Wie kommuniziere ich mit dem Chef und mit den Kollegen? Wie präsentiere ich mich und meinen Betrieb im Umgang mit den Kunden? Das sind wichtige Fragen“, sagte Debbeler. Zudem ging es etwa um Fragen, wie man sich verhält, wenn man erkrankt. „Eine Krankmeldung per Whatsapp ist nicht der richtige Weg. Der persönliche Anruf ist immer besser“, machte Debbeler klar.

„Auch als Auszubildender ist man ein Aushängeschild seiner Firma“, betonte Günnemann. Das müsse allen bewusst sein. Er machte den Teilnehmern des Seminars klar, dass Kreishandwerkerschaft auch über das Seminar hinaus Ansprechpartner bleibe. „Bei Problemen bieten wir jederzeit unsere Hilfe an“, erläuterte der Geschäftsführer. Überhaupt sei ihm gelegen, nicht nur den einen guten Start ins Berufsleben zu unterstützten. „Wir bleiben am Ball, bieten zum Beispiel Seminare zur Prüfungsvorbereitung an und richten Ausbilderstammtische aus.“

Die Rückmeldungen sowohl von Teilnehmern als auch von den beteiligten Unternehmen seien positiv, betonte Günnemann. Den eingeschlagenen Weg wolle man daher gern fortsetzen.