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Besonderer Titel Delmenhorst ist „Außergewöhnliche Vorlesestadt 2018“

Von Sascha Sebastian Rühl | 19.12.2018, 21:36 Uhr

Delmenhorst ist von den Initiatoren des bundesweiten Vorlesetags als „Außergewöhnliche Vorlesestadt 2018“ ausgezeichnet worden. Das teilte die Stiftung Lesen am Mittwoch mit.

Unter dem Motto „Geschichten grenzenlos“ wurde bei über 250 Aktionen im ganzen Stadtgebiet am 16. November vorgelesen: in Kitas, Schulen, der Bibliothek, aber auch im Krankenhaus, in einer Friedhofskappelle, unterschiedlichen Ladengeschäften oder in der Turbinenhalle. Auch das dk beteiligte sich mit einer Lesung im Verlagsgebäude. Die Geschichten wurden passend zu den Vorleseorten ausgewählt und eigneten sich sowohl für junge als auch ältere Zuhörer. Dafür hat Delmenhorst jetzt den besonderen Titel „Außergewöhnliche Vorlesestadt“ erhalten.

Stadtbücherei undKulturkreis gelobt

Der Initiative der Stadtbücherei und dem Kulturkreis Delmenhorst sind die vielen erfolgreichen Aktionen im gesamten Stadtgebiet zu verdanken, heißt es in der Mitteilung der Stiftung weiter. Aufgrund der positiven Resonanz und vielen Ideen sollen auch 2019 wieder zahlreiche Aktionen am bundesweiten Vorlesetag umgesetzt werden.

40 Bewerbungen lagen vor

Für die Idee und Umsetzung von „Geschichten grenzenlos“ erhält die Stadt Delmenhorst den Titel „Außergewöhnliche Vorlesestadt 2018“. Als „Aktive Vorlesestadt“ wurde Bröbberow im Landkreis Rostock und Stuttgart als „Nachhaltige Vorlesestadt“ ausgezeichnet. Insgesamt 40 Kommunen hatten beworben.

Ziel der Initiatoren ist es laut Mitteilung, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit Geschichten in Kontakt zu bringen. In diesem Jahr haben mehr als 685000 Menschen am bundesweiten Vorlesetag vorgelesen und zugehört.rühl