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Besucher dürfen träumen Dritte „Nacht der Jugend“ in Delmenhorst

Von Jasmin Johannsen | 15.09.2017, 11:27 Uhr

Ein Zeichen für eine menschenfreundliche Zukunft setzen und das demokratische Bewusstsein stärken: Auch bei der dritten „Nacht der Jugend“ am Freitag, 17. November, in und vor dem Rathaus, sowie in der Markthalle, stehen ab 17 Uhr die Themen Toleranz und Respekt wieder im Vordergrund.

„Bis zu den Sommerferien sind 35 Anmeldungen von Jugendhäusern, Schulen, Vereinen und anderen Institutionen eingegangen“, freut sich der Koordinierungskreis der Veranstaltung. In den kommenden Wochen würden die Jugendlichen nun „auf Hochtouren“ daran arbeiten, dass ihre Projekte rund um das diesjährige Motto „I have a dream“ zeitgerecht fertiggestellt werden.

„Während im Rathaus Ausstellungen gezeigt werden und die Besucher sich an verschiedenen Ständen informieren können, sind in der Markthalle Bands und Tanzshows zu sehen“, verrät Marlies Lüdeke vom Organisationsteam.

Augenmerk auf Verbrechen der Nazis

Ein besonderes Augenmerk wird dabei thematisch auf die Verbrechen unter der Herrschaft der Nationalsozialisten und deren Opfer gelegt. Der SPD-Ortsverein Deichhorst-Stadtmitte wird eine Dokumentation präsentieren, die anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom NS-Regime entstanden ist. Ein Blick auf die Gefahren des heutigen Rechtsextremismus wirft dagegen das Kinder- und Jugendparlament, das die interaktive Website „Kein-Raum-für-Rechts“ vorstellt.

Passend zum Motto, das aus der berühmten Rede des afroamerikanischen Bürgerrechtlers Dr. Martin Luther King entlehnt wurde, sollen die Jugendlichen zudem dazu angeregt werden, ihre Träume offenzulegen. „Die junge Kunstinitiative Copartikel bietet einen Workshop zum Thema Poetry Slam an, und der ‚Treff Hasport‘ wird zusammen mit den Jugendlichen Graffitis anfertigen“, berichtet Jürgen Schulenberg vom Koordinierungskreis über die kreativen Angebote. Ziel der Veranstaltung sei, dass die Erinnerungsarbeit wachgehalten und der Geschichte eine Zukunft gegeben wird, sind sich die Organisatoren einig.