Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Bewohnerbefragung in Delmenhorst Nachbarschaftsbüro geht auf Ideenfang in Hasport

Von Frederik Grabbe | 05.06.2018, 18:42 Uhr

Erst im vergangenen Monat feierte das Nachbarschaftsbüro Hasport Eröffnung. Per Befragung will nun das Team die Bewohner und ihre Wünsche näher kennenlernen.

„Was läuft gut? Was kann verbessert werden? Welche Ideen gibt es?“ – Solche und so ähnliche Fragen werden den Bewohnern des Stadtteils Hasport ab kommender Woche gestellt. Von Montag, 11. Juni, bis Sonntag, 15. Juli, führen Alexandra Hildener und Elke Munderloh vom Nachbarschaftsbüro Hasport eine aktivierende Befragung durch. Die beiden Frauen gehen dabei von Tür zu Tür und notieren sich die Wünsche der Ansässigen. Ziel ist es, die Menschen im Stadtteil besser kennenzulernen und sie zu vernetzen.

Hasport, ein Stadtteil im Wandel

„Wir wollen wissen, was die Bewohner brauchen, damit sie sich in ihrem Quartier wohlfühlen“, sagt Munderloh. Seit Jahren befände sich der Stadtteil im Wandel, „und damit ändern sich natürlich auch die Gefühle der Menschen.“ Alteingesessene treffen auf Zugezogene und Geflüchtete: Da sei es nicht immer einfach, die Bewohner untereinander bekannt zu machen. Die Befragung soll aufzeigen, wer die gleichen Wünsche und Interessen hat. „Dann können die Anwohner sich selbst organisieren und in Gruppen ihr Anliegen umsetzen. Wir fungieren nur als eine Art Werkzeug“, sagt Hildener.

Befragung ist anonym und freiwillig

Um einen Großteil der Hasporter zu erreichen, werden die Frauen an der Seestraße, Helgoland- und Nachtigalstraße unterwegs sein. Die Befragung ist anonym und freiwillig, trotzdem hofft das Team auf eine hohe Teilnahme. Bei Verständigungsproblemen kommt das Integrationslotsenteam zum Einsatz. „Wer nicht zuhause befragt werden möchte, kann zu uns ins Nachbarschaftsbüro an der Annenheider Straße 154 kommen“, bietet Munderloh an. Die Ergebnisse sollen den Hasportern am Freitag, 10. August, den Stadtteilbewohnern präsentiert werden.