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Bilanz aus zehn Jahren Ohne LzO weder Trauercafé noch Fahrradkurs in Delmenhorst

Von Vincent Buß | 02.01.2019, 09:42 Uhr

Die regionalen Treuhandstiftungen der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) bestehen nun seit zehn Jahren. Eine von ihnen in

Gegründet wurden die Stiftungen im Jahr 2008. Damals stellte die LzO ihnen zwei Millionen Euro zur Verfügung. Mittlerweile hat sich das Kapital auf rund 23 Millionen Euro vergrößert. Laut Gerhard Fiand, Vorstandsvorsitzender der LzO, wird die Sparkasse auch weiterhin Teile ihrer Jahresüberschüsse für die Stiftungen bereitstellen. Solange diese nicht für die Stärkung des LzO-Eigenkapitals oder andere Zwecke benötigt würden. „Wenn es der Region gut geht, geht es auch der LzO gut – und umgekehrt“, so Fiand.

Die Stiftungen fördern mit diesem Geld regionale Projekte, die soziale, mildtätige, kulturelle oder sportliche Zwecke verfolgen. Bis einschließlich 2017 kamen 579 Projekten mehr als eine Million Euro zugute.

Diese Projekte wurden in Delmenhorst gefördert

Die LzO-Stiftung Delmenhorst förderte den evangelischen Kreisjugenddienst, sodass dieser sich ein neues Auto für die Jugendarbeit zulegen konnte. Außerdem half sie dem Hospizdienst Delmenhorst beim Aufbau eines Trauercafés. Der TUS Hasbergen von 1912 konnte sich von dem Geld einen neuen Outdoor-Sportboden besorgen. Und das Nachbarschaftsbüro Wollepark des Diakonischen Werks wurde finanziell dabei unterstützt, Fahrradkurse für Frauen mit Migrationshintergrund anzubieten.

Wenn es darum geht, welche Projekte gefördert werden sollen, ist eine regionale und thematische Ausgewogenheit laut LzO das oberste Prinzip.