Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Breite Palette an Nutzungsvorschlägen dk-Leser haben viele Wünsche für Hertie-Gebäude

Von Thomas Breuer | 06.03.2015, 19:39 Uhr

Was darf’s denn sein, bitte? Diese Frage hat das dk mit Blick auf das künftige Innenleben der Hertie-Immobilie auf Facebook gestellt. Lebensmittel und Elektrowaren vermissen derzeit viele in der City.

Die Delmenhorster machen es dem neuen Eigentümer der Hertie-Immobilie leicht. Sie haben derart viele Wünsche, welche Branchen und Marken in dem laut Plan im Frühjahr 2017 fertig umgebauten und modernisierten Gebäude vertreten sein sollen, dass die Deutsche Immobilien Holding (DIH) im Grunde nur auswählen muss. Vereinfacht gedacht.

„So wie früher“ möchten es viele

„So wie früher“ wünschen es sich viele Menschen künftig im Hertie-Haus. Darunter verstehen sie die Wiederansiedlung eines Lebensmittelgeschäfts, einzelne aber auch „einen schönen CD-Laden“, ein Spielwaren- oder ein Bastelgeschäft. Richtiggehend vermisst wird in der City ein Elektrogeschäft vom Format Saturn oder Media Markt.

Primark wird häufig geannt

An Textilgeschäften werden so ziemlich alle Marken genannt, die bislang nicht in Delmenhorst vertreten sind. Primark ist häufig zu lesen, aber auch Peek & Cloppenburg, Zara oder Tamaris. Woolworth scheint ebenfalls mehreren Delmenhorstern zu fehlen und dokumentiert den Wunsch nach einem eher klassischen Kaufhaus mit breitem Sortiment.

„Lieber Eishalle statt Wohnungen“

Evelyn Zinke, Nathalie Glückstadt und Isa Oflazoglu hätten gerne einen Babyfachmarkt. Nadine Eckholt würde sich über „einige Outletstores aus der Region, z. B. Bahlsen und Hachez“, freuen. Den ungewöhnlichsten Wunsch für das neue Hertie-Haus-Konzept äußert Katharina Schrader: „Anstatt Wohnungen oben drüber hätte ich lieber eine Eishalle.“

Gastronomie gehört für viele dazu

Dass zur Neueröffnung 2017 auch Gastronomie Einzug halten sollte, steht für viele Delmenhorster außer Frage. Einige wünschen sich Starbucks, andere Subway oder einfach „ein nettes Café“. Christoph Becker möchte auch Gastronomie, „am liebsten das alte Karstadt-Restaurant“. So wie früher eben.