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Büro an der Hansastraße 86 „Medidel“ bezieht neues Domizil in Delmenhorst

Von Kea Neeland | 01.03.2017, 16:47 Uhr

In dem neuen Büro will Medidel-Geschäftsführerin Manuela Marowski die Qualität des Pflegedienstes halten. Zudem macht sie sich für eine neue Ausbildung stark.

Nachdem es dem Pflegedienst „Medidel“ in seinem alten Büro an der Grünen Straße zu klein geworden ist, ist er Mitte Februar umgezogen und ab jetzt im ersten Stock der Hansastraße 86 an der Ecke Stedinger Straße zu finden. „Hier ist mit 150 Quadratmetern mehr Platz, es gibt eigene Kundenparkplätze und einen Fahrstuhl für die gehbehinderten Patienten, die eine persönliche Beratung möchten“, sagt Geschäftsführerin Manuela Marowski. Das Büro, in dem vorher ein Zahnarzt behandelt hat, wurde kernsaniert. Auch die direkte Infrastruktur und Busanbindung sei ein Vorteil.

Seit 1995 im Geschäft

Mit seinen 45 Angestellten biete „Medidel“ das ganze Spektrum des häuslichen Kranken- und Pflegedienstes, betont Marowski. Sie ist schon seit 1995 im Geschäft. Es habe viele Veränderungen gegeben, seit sie mit dem Beruf begonnen habe, wie sie sagt. Auch die Zahl der Pflegebedürftigen in Delmenhorst sei stetig gestiegen. Zusätzlich sind aber auch die Pflegekräfte hier vor Ort immer weniger qualifiziert, bemängelt Marowski. Sie begrüße es, zwischen der Ausbildung, die zwei Jahre dauert, und einer Fortbildung zur sogenannten „Schwesternhelferin/ Pflegediensthelfer“, die sechs Wochen beträgt, eine weitere Ausbildung zu schieben, die rund ein Jahr dauert. Damit könnten weniger anspruchsvolle Aufgaben wie Hauswirtschaftshilfe, Betreuung oder Fahrdienste übernommen werden.

Tagespflege in Hoykenkamp bleibt

Marowski betont, dass sie trotz der vielen Veränderungen durch den Umzug die Qualität ihres Pflegedienstes halten möchte. Beispielsweise habe sie seit einiger Zeit eine eigene Wundmanagerin, die nur dafür zuständig ist, die Wunden der Patienten zu versorgen. Außerdem bilde sie auch aus und habe zum kommenden Ausbildungsjahr auch noch eine Stelle frei. Sie weist auch darauf hin, dass die Tagespflege in Hoykenkamp als teilstationäre Einrichtung erhalten bleibt und eigenständig weiter arbeitet.