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CDU-Bundestagspolitikerin Grotelüschen informiert sich über Delmenhorster Wetterstation

Von Frederik Grabbe | 05.04.2017, 16:59 Uhr

Wie werden Wetterdaten in Delmenhorst erfasst und wie wird mit diesen Daten umgegangen? Diese Fragen stellte am Mittwoch die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen (CDU) im Wasserwerk in Annenheide. Dort betreiben die Stadtwerke eine Wetterstation, deren Daten sie an den Wetterdienst Meteomedia weiterleiten.

Grund für Grotelüschens Besuch war ein Gesetzesentwurf des Bundestags zum Deutschen Wetterdienst (DWD). Hiernach soll der Zugang zu öffentlich finanzierten Daten erleichtert werden. „Insbesondere wird noch zu klären sein, wie Privatanbieter Zugriff auf diese Daten haben werden“, gab Grotelüschen einen Ausblick. Sie nannte unter anderem die neue Wetterwarn-App des DWD als Beispiel für das große Interesse am Wetter. „3,5 Millionen Mal wurde sie schon installiert.“

Simon Kreideweiß, Wassermeister bei den Stadtwerken, und Torsten Prüß, Gruppenleiter Wasserversorgung, stellten dar, wie Angaben wie Boden- und Lufttemperatur, Windrichtung- und Geschwindigkeit, Regenmenge, Sonnenstunden oder Luftfeuchtigkeit gemessen werden. Prüß: „Uns als Wasserwerk geht es in erster Linie um die Niederschlagsmengen, weil das Trinkwasser für die Stadt aus dem Wasserschutzgebiet Annenheide kommt.“ Die am Wasserwerk gemessenen Daten für Delmenhorst sind übrigens im Internet unter wetterstationen.meteomedia.de einzusehen.