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Delmenhorster Gospel Days 2015 Chris Lass versprüht Energie bei Gospel-Workshop

Von Antje Cznottka | 14.06.2015, 14:30 Uhr

Der Freude am Gospel haben rund 60 Sänger bei den Gospel Days Ausdruck verliehen. Nach einem Workshop mit Chris Lass endete das Wochenende mit Konzert und Gottesdienst.

Der Spaß am Gesang stand am Wochenende bei den Delmenhorster Gospel Days in der Erlöserkirche im Vordergrund. Schon beim Gospel-Workshop am Samstag mit Chriss Lass tauchten rund 60 Menschen in Gospelmusik ein. Sowohl Laien als auch geübte Sänger studierten hier das Programm für ein gemeinsames Konzert mit dem City Gospel Chor Bremen am Sanstagabend ein. „Das ist schon ein Ansporn. Immerhin werden auch meine Freunde und Familie zuhören“, sagte Workshopteilnehmerin Kim-Sarah Strüver.

Mitsingen bei Delmenhorster Gospel Days

Am Sonntag begleiteten die Sänger den Gottesdienst mit ihren einstudierten Stücken „Every praise“, „Teach me lot“, „Rise to you“, „Yes Lord yes“, „He’s got the whole world“, „Amazing grace“ und „He‘s exalted“. Die Kirchgänger wurden eingeladen, bei den drei letzten Liedern einzustimmen. „Jeder der Lust hat, soll mitsingen können“, sagte Workshopleiter Chris Lass.

Jeder soll bei Chris Lass mitsingen können

Daher gestaltete er den Workshop vor Konzert und Gottesdienst auch niedrigschwellig. Die Teilnehmer müssten keine Noten lesen können und keine Vorkenntnisse mitbringen. „Ich bin überzeugt , dass jeder singen kann“, sagte Lass. Die Workshopteilnehmer müssten nur ihre Angst und Scheu verlieren. Beim Singen hätten die Leute oft Angst, dem Chorleiter oder den Mitsängern nicht gerecht zu werden. „Wenn du aber Spaß hast, wirst du dir gerecht und das zählt“, sagte der Chorleiter.

Teilnehmer bei Gospel Days schätzen Chris Lass Energie

Dieses Gefühl vermittelte er auch den Workshopteilnehmern. „Das Tolle ist, dass die Freude im Vordergrund steht, nicht dass jeder perfekt ist“, sagte Christiane Kirsch, die extra aus Stuttgart angereist war. „Chris Lass ist einfach so mitreißend. Wenn man seine Energie auf der Bühne sieht, muss man einfach mitmachen“, bestätigte Cornelia Masemann.